Ferdinandshof: Flachland, Wasserwege und Geschichte
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Ferdinandshof vereint die Weite eines ausgedehnten Flachlandgebiets mit einer markanten Wasserlandschaft und konkreten Kulturorten. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte nebeneinander: die Lage zwischen zwei Landschaftsräumen, Zeugnisse der Ortsgeschichte und Wege, die durch oder von Ferdinandshof führen. Welche davon für Sie den Ausschlag geben, hängt davon ab, ob Sie sich vor allem für Landschaft, Kultur oder eine Reise mit dem Fahrrad interessieren.
Flachland und Wasserläufe
Die Gemeinde Ferdinandshof liegt zwischen der Ueckermünder Heide und der Friedländer Großen Wiese. Mehrere Entwässerungsgräben des ehemaligen Moorgebiets, darunter Landgraben und Fleethgraben, vereinigen sich bei Ferdinandshof. Das Wasser aus dem ehemaligen Moorgebiet gelangt über die ausgebaggerte Zarow in das Stettiner Haff. Zur Landschaft Ferdinandshofs gehören weite Flachlandflächen und ein Netz benannter Wasserläufe.
Kirche und Ortsgeschichte im Brandstall
Die Dreifaltigkeitskirche wurde von 1723 bis 1726 als rechteckiger Saalbau errichtet und 1747 erweitert. Sie steht auf dem Scharmützel inmitten des Friedhofs und außerhalb der Dorfanlage Ferdinandshofs. Bauform, Entstehungszeit und Lage geben der Kirche ein klar umrissenes historisches Profil. Wenn Sie sich für Baugeschichte interessieren, bietet sich damit ein anderer thematischer Zugang zu Ferdinandshof als über seine Landschaft und Radwege.
Ein weiterer Ort der Geschichte ist der Brandstall. Er wurde ursprünglich als Stallanlage für die Pferdezucht zur Ausbildung von Remonten errichtet und ist heute das Kulturzentrum Ferdinandshofs. Die Heimatstube im Brandstall präsentiert die über 300-jährige Geschichte des Ortes mit Exponaten, Fotos, Zeitungsberichten und weiteren Fundstücken – von der Gründung bis zur Gegenwart. Für Besichtigungen des Museums ist Herr Bernd Vogelsang unter der Telefonnummer 0160 90 86 45 27 Ansprechpartner; prüfen Sie die Kontaktdaten vorab.
Auch die wechselnden Ausstellungen sind Teil des Kulturangebots: Seit 2006 bereitet der ortsansässige Heimatverein im Obergeschoss des Brandstalls ständig wechselnde Themenausstellungen vor und setzt sie um. Darüber hinaus eignet sich der Brandstall für Ausstellungen, Tagungen, Firmenveranstaltungen sowie Tanz- und Konzertveranstaltungen. Die jährlich stattfindenden gemeinsamen Weihnachtskonzerte der Haff Bigband und der Bläserklassen der Grundschule Ferdinandshof sind ein Höhepunkt der Adventszeit. Wenn Sie dafür eine Reise planen, prüfen Sie den Termin vorab.
Mit Bahn und Fahrrad planen
Ferdinandshof liegt an der B 109 zwischen Berlin und Greifswald sowie an der Bahnstrecke Angermünde–Stralsund. Wenn Ihre Anreise von Zugverbindungen abhängt, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan. Touristen nutzen die Bahnhaltestelle häufig, um mit dem Fahrrad ins rund 15 Kilometer entfernte Ueckermünde zu gelangen.
Für Radreisende sind zwei unterschiedliche Streckenbezüge relevant. Der Radfernweg Berlin–Usedom kann mit dem Fahrrad durch Ferdinandshof befahren werden. Daneben verläuft ein etwa 5,7 Kilometer langer Radweg von Ferdinandshof bis zum Knoten mit der Kreisstraße VG 52 beim Café 70, südwestlich nahezu parallel zur B 109. Der Radfernweg führt durch Ferdinandshof; der etwa 5,7 Kilometer lange Abschnitt verläuft südwestlich nahezu parallel zur B 109.
Ob Sie sich eher für Ortsgeschichte, die Wasserlandschaft oder Radverbindungen interessieren: Ferdinandshof bietet dafür unterschiedliche konkrete Themen, ohne dass eines davon die anderen ersetzt. Nutzen Sie diese Schwerpunkte, um zu entscheiden, welche Rolle der Ort in Ihrer Reise spielen soll und ob seine Lage zu Ihrer Planung passt.
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