Mönkebude am Stettiner Haff: Natur und Geschichte
Unterkünfte in Unterkünfte in Mönkebude
Am Stettiner Haff gelegen, bietet Mönkebude verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung: Naturbeobachtungen und Wassersport am Haff, Ortsgeschichte in der Fischerstube und Wege zu Fuß. Auch für Radfahrer gibt es eine besondere Möglichkeit, die Reise über das Wasser fortzusetzen. Welche dieser Seiten Sie besonders interessiert, kann helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu wählen.
Haff und Haffküste
Mönkebude liegt am Stettiner Haff und am nordöstlichen Rand des etwa 125 km² großen, waldreichen Landschaftsschutzgebiets „Haffküste“. Das Haff bei Mönkebude bietet zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport und Naturbeobachtungen. Damit stehen unterschiedliche Interessen nebeneinander: Sie können den Aufenthalt auf Aktivitäten am Wasser ausrichten oder Naturbeobachtungen in den Mittelpunkt stellen. Die Lage am Rand des Schutzgebiets gibt der Landschaft einen eigenen Rahmen, ohne dass Haff und Haffküste dasselbe bezeichnen.
Ortsgeschichte in Kirche und Fischerstube
Die St.-Petri-Kirche in Mönkebude wurde 1933–1934 nach einem Entwurf des Architekten Rudolf Sack aus Stettin erbaut. Das Heimatmuseum Fischerstube widmet sich der Geschichte des Ortes und ihrer Entwicklung zum Badeort. Mönkebude wurde 1244 erstmals als alte slawische Siedlung unter dem Namen „Doblowitz“ erwähnt; Fakten und Fotografien veranschaulichen diese Ortsgeschichte. So lässt sich beim Besuch der Fischerstube sowohl ein früher Abschnitt der Geschichte als auch der spätere Wandel zum Badeort betrachten.
Kirche und Museum bieten unterschiedliche kulturelle Anknüpfungspunkte: Hier steht ein Bauwerk aus den Jahren 1933 und 1934 im Mittelpunkt, dort die über längere Zeit erzählte Geschichte Mönkebudes. Wenn Sie neben Natur und Bewegung auch Kultur in Ihre Reise einbeziehen möchten, können diese beiden Aspekte Ihre Auswahl ergänzen.
Wanderungen und Bewegung
Die Tourist Information Mönkebude informiert über einen Nordic-Fitness-Park und verleiht Walkingstöcke. Zu den Wanderangeboten zählen unter anderem Kräuterwanderungen mit dem Kräuterlieschen sowie Nachtwanderungen für Kinder mit Förstern im Mönkebuder Wald. Der Mönkebuder Deichlauf ist seit Jahren ein beliebter Lauf entlang der malerischen Küste. Damit reichen die Anknüpfungspunkte von Walking und geführten Wanderungen bis zu einem Lauf an der Küste. Wenn Sie eine der Wanderungen einplanen möchten, prüfen Sie vor der Reise die konkreten Termine.
Anreise und Fährbetrieb einplanen
Das Zeesenboot „Ghost“ ist für den Fährbetrieb von und nach Usedom für Radfahrer und Radfahrergruppen vorgesehen. Start- und Zielhafen ist Mönkebude; Usedom (Ostklüne) kann als Starthafen vereinbart werden. Wenn Sie diese Fährmöglichkeit in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vorab die aktuellen Betriebstermine und die Verfügbarkeit. Sie ist ausdrücklich für Radfahrer und Radfahrergruppen vorgesehen.
Für die Bahnanreise halten Züge zwischen Berlin und Stralsund mehrmals täglich in Ducherow und Pasewalk. Von Pasewalk besteht eine Verbindung nach Ueckermünde; von dort ist Mönkebude mit dem örtlichen Nahverkehr oder per Taxi erreichbar. Prüfen Sie die Fahrpläne für Ihren Reisetag gesondert. So können Sie die Bahnanreise über die genannten Orte mit der Fährmöglichkeit für Radfahrer vergleichen und Ihre Anreise passend zu Ihrem Reiseplan vorbereiten.
Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie zunächst überlegen, welche Erlebnisse Ihren Aufenthalt prägen sollen: Ortsgeschichte, Bewegung zu Fuß, Naturbeobachtungen am Haff oder eine Reise mit dem Fahrrad. Termine und Fahrpläne sind dabei besonders wichtig, wenn Sie eine konkrete Wanderung, die Fähre oder die Bahnanreise einbeziehen möchten. Mönkebude bietet Ihnen dafür mehrere unterschiedliche Themen, ohne dass Sie sich auf nur eine Art des Aufenthalts festlegen müssen.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Neu Boltenhagen, Hammer a.d.Uecker, Penkun, Rubkow, Klein Bünzow, Altwarp, Rothemühl, Karlshagen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vorpommern-Greifswald.