Sarnow entdecken: Dorfkirche und Forst
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Sarnow bietet mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für eine Reise: eine spätbarocke Dorfkirche mit ungewöhnlicher Baugeschichte, ein Großsteingrab im Forst und eine 100 Kilometer lange Autotour, die durch den Ort führt. Dazu kommen der Peene-Südkanal und Rad- und Wanderwege im Umfeld. Welche dieser Seiten Ihren Aufenthalt prägen soll, ist eine hilfreiche Frage bei der Wahl Ihrer Unterkunft und der Planung Ihrer Zeit vor Ort.
Eine Dorfkirche mit besonderer Baugeschichte
Die Dorfkirche Sarnow entstand 1754 unter Generalfeldmarschall Curd Christoph von Schwerin als spätbarocke Kirche. Ihre Besonderheit ist nicht allein das Alter: Kirche, Armenhaus und Schule sind unter einem Dach vereint. Diese Kombination ist in Mecklenburg-Vorpommern einzigartig und macht das Bauwerk zu einem markanten kulturgeschichtlichen Thema des Ortes.
Auch die Bauform lässt sich genau beschreiben: Die Kirche ist ein langgestreckter, verputzter Rechteckbau aus Backsteinen und einzelnen Feldsteinen. Hinzu kommen ein eingezogener Westturm und ein Satteldach. So verbinden sich an einem Gebäude die ungewöhnliche gemeinsame Nutzung und eine klare architektonische Gestalt. Wenn Sie Sarnow wegen seiner Geschichte auswählen, bietet die Kirche einen konkreten Schwerpunkt, den Sie bei der Planung Ihrer Reise berücksichtigen können.
Der Förderverein Kirche-Spital-Schule Sarnow veranstaltet in der Kirche drei- bis viermal jährlich Veranstaltungen. Zusammen mit Spenden sammeln sie Mittel für den weiteren Erhalt und die Renovierung der Kirche. Wenn Sie Ihre Reise mit einer Veranstaltung verbinden möchten, prüfen Sie vorab, welche Termine anstehen.
Forst, Wege und eine längere Autotour
Ein anderer Blick auf die Umgebung führt in den Forst Sarnow. An einer Wegekreuzung, 260 Meter vom Waldrand entfernt, befindet sich ein leicht gestörtes Großsteingrab. Für Interessierte an archäologischen Spuren ist dies ein anderer Anknüpfungspunkt als die Dorfkirche: Hier steht ein Grab in seiner Lage im Forst im Mittelpunkt. In der Umgebung von Sarnow gibt es außerdem Rad- und Wanderwege; an deren Rändern wachsen Mohn- und Kornblumen. Wenn Sie Wege in Ihre Planung aufnehmen, erkundigen Sie sich vor Ort nach ihrer Verfügbarkeit.
Der Grafenwinkel ordnet Sarnow in eine längere Fahrt ein: Die 100 Kilometer lange Autotour beginnt und endet in Anklam, führt über die B 197 nach Sarnow und biegt dort in Richtung Spantekow ab. Sarnow ist damit eine Station auf der beschriebenen Tour, nicht deren Start- oder Endpunkt. Für eine Fahrt sollten Sie die aktuelle Routenführung berücksichtigen, denn Straßenverhältnisse und Beschilderung können sich ändern.
Orientierung zwischen Kanal und Straßen
Auch der Peene-Südkanal gibt eine eigene räumliche Orientierung. Er verläuft über 27 Kilometer von Stolpe über Sarnow bis nach Kavelpass zum Landgraben und kreuzt in Sarnow die B 197. Die Autotour „Der Grafenwinkel“ und der Kanal beschreiben dabei unterschiedliche Verläufe: Die eine führt als Rundfahrt über Sarnow, der andere zieht sich als Wasserweg durch mehrere Orte.
Die B 197 verläuft durch Sarnow; im Ort kreuzt sie die L 31. Für Ihre Reiseentscheidung können Sie daher zwischen verschiedenen Schwerpunkten unterscheiden: Sie können die Dorfgeschichte in den Vordergrund stellen, sich für das Großsteingrab und die Wege im Umfeld interessieren oder Sarnow als Station des Grafenwinkels einordnen. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, überlegen Sie, welche dieser Interessen für Ihre Planung maßgeblich sind.
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