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Ahaus

Unterkünfte in Unterkünfte in Ahaus

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Barocke Schlossgeschichte, Ausstellungen und unterschiedliche Möglichkeiten, Ahaus zu entdecken: Der Ort bietet Anknüpfungspunkte für eine Reise, bei der Kultur und eigene Erkundungen zusammenkommen. Das Schloss ist dabei mehr als ein Blickfang: Seine Baugeschichte, die Schlosskonzerte und die Museen in den Torhäusern eröffnen verschiedene Zugänge zur Geschichte des Ortes.

File:Ahaus, Schloss Ahaus Dm IMG 0426 2024-03-31 16.18.jpg File:Ahaus, Schloss Ahaus Dm IMG 0426 2024-03-31 16.18.jpg Foto: Michielverbeek via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Schloss Ahaus und seine Geschichte

Zwischen 1688 und 1695 ließ Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg Schloss Ahaus als Jagdschloss im Barockstil erbauen. Den Bau führte der Kapuzinermönch Ambrosius von Oelde aus. Diese Verbindung von fürstbischöflichem Auftrag und barocker Architektur gibt dem Schloss eine klar umrissene historische Rolle. Seit 1952 finden Schlosskonzerte im Fürstensaal statt. Damit stehen die Baugeschichte und eine langjährige musikalische Tradition am selben Ort nebeneinander.

Ausstellungen in den Torhäusern

Das Torhausmuseum Schloss Ahaus zeigt in wechselnden Ausstellungen Gegenstände aus dem täglichen Leben, Luxusartikel aus fürstbischöflichem Besitz und Zeugnisse aus Ahauser Fabriken. Die Themen führen von Alltagsgebrauch und fürstlichem Besitz bis zur örtlichen Fabrikgeschichte. Weil die Ausstellungen wechseln, kann das Museum unterschiedliche Aspekte dieser Geschichte in den Mittelpunkt stellen.

Auch das Schulmuseum befindet sich in einem Torhaus: Es ist im zweiten Torhaus von Schloss Ahaus untergebracht, wurde im Frühjahr 2002 eröffnet und zeigt anhand originaler Zeugnisse die Geschichte des Schulwesens. Zusammen betrachtet setzen die beiden Museen unterschiedliche Schwerpunkte. Das Torhausmuseum verbindet Alltagsgegenstände, Luxus und Fabrikzeugnisse; das Schulmuseum richtet den Blick auf die Entwicklung des Schulwesens.

Ahaus selbstbestimmt oder mit Führung entdecken

Mit dem digitalen Stadtrundgang können Sie die Sehenswürdigkeiten in Ahaus auf eigene Weise entdecken. Wenn Sie lieber ein geführtes Angebot wählen, werden in Ahaus außerdem eine Smart City Tour und klassische Stadtführungen angeboten. So stehen eine selbstbestimmte Erkundung und geführte Touren als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander. Konkrete Termine für Führungen sollten Sie vor Ihrer Planung prüfen.

Schloss Ahaus ist Start- und Zielpunkt der Flamingo-Route. Im Kreis Borken gehört die Flamingoroute zu den thematischen Radfahrangeboten. Damit verbindet sich das Schloss nicht nur mit Kultur und Geschichte, sondern auch mit einer Radroute, die dort beginnt und endet. Wer den Aufenthalt nach eigenen Interessen plant, kann diese Routenorientierung neben den Schlosskonzerten und den Museen als weiteren Schwerpunkt berücksichtigen.

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Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Borken

Auch das übergeordnete Reiseziel Borken bietet eigenständige kulturhistorische Themen. Die Wasserburg Gemen wurde vor mehr als 900 Jahren errichtet und steht auf zwei Inseln im ehemaligen Sumpfgebiet der Bocholter Aa. Seit 1946 führt das Bistum Münster sie unter dem Namen „Jugendburg Gemen“ als Jugendbildungsstätte. Die Freiheit Gemen bildet ein besonderes historisches städtebauliches Ensemble und ist seit dem Mittelalter als eigener Rechtsbezirk beurkundet; damit verbunden war ein besonderer Rechtsstatus.

Im kult Westmünsterland in Vreden steht die Geschichte und Kultur des Westmünsterlandes und der niederländischen Nachbarregion Achterhoek im Mittelpunkt. Die Dauerausstellung betrachtet Grenzen anhand von Handel und Verkehr, Schmuggel und Gesetz, Glaube und Religion, Globalisierung und regionaler Identität sowie Vergangenheit und Gegenwart. Diese Themen ergänzen den Schloss- und Museumsblick in Ahaus um eine regionale Perspektive, ohne die Orte gleichzusetzen.

Im übergeordneten Reiseziel Borken laden ausgeschilderte Radwege zu Erkundungstouren ein; das Radwegenetz umfasst mehr als 5.000 Kilometer. Das Knotenpunktnetz ermöglicht eine flexible Tourenplanung über Länder- und Kreisgrenzen hinweg. Zu den thematischen Angeboten gehören unter anderem die 100-Schlösser-Route und die Hohe Mark RadRoute.

Weitere Reiseziele entdecken: Alstätte, Schöppingen, Bocholt, Rhede, Reken, Heek, Gronau (Westf.), Südlohn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Borken.

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