Kalkum zwischen Schlossensemble, Forst und Radtouren
Kalkum ist ein Ziel für Reisende, die historische Architektur mit Naturbeobachtung und Bewegung verbinden möchten. Im Mittelpunkt stehen Schloss Kalkum, sein Schlosspark, die Pfarrkirche St. Lambertus, der Kalkumer Forst und eine Radtour mit Bezug zu Kaiserswerth und dem Rhein. Damit richtet sich die Reiseplanung auf Baudenkmal, Kulturlandschaft und flache Wege.
Schloss, Kirche und historische Spuren
Schloss Kalkum bildet zusammen mit dem gleichnamigen Dorf, der romanischen Pfarrkirche, dem Schlosspark, den Nutzgärten und der Kalkumer Schlossallee ein ungewöhnlich vollständig erhaltenes historisches Ensemble. Das Schloss zählt zu den bedeutendsten Wasserschlössern in Nordrhein-Westfalen und ist zusammen mit seinem Schlosspark ein eingetragenes Baudenkmal. Ab 1809 ließ die damalige Eigentümerin, Gräfin Maria Anna von Hatzfeldt-Wildenburg-Weisweiler, Schloss Kalkum von dem Architekten Georg Peter Leydel umfassend umbauen; diese Maßnahmen prägen sein heutiges Erscheinungsbild.
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten in Kalkum gehören außerdem die im 12. und 13. Jahrhundert entstandene Pfarrkirche St. Lambertus und eine alte Wassermühle. Die Sankt Lambertus Kirche ist zugleich ein bedeutendes Bauwerk des neoromanischen Stils. Architekturinteressierte können in Kalkum neben der Schlossanlage auch einen neoromanischen Kirchenbau und eine alte Wassermühle betrachten. So lässt sich der kulturelle Schwerpunkt auf mehrere Bauwerke verteilen, ohne die einzelnen historischen Motive gleichzusetzen.
Schlosspark und Kulturlandschaft
Der Schwarzbach fließt durch den Schlosspark Kalkum und speist den Wassergraben des Schlosses. Vom sogenannten Tempelberg im Schlosspark Kalkum bieten sich über die Einfriedung hinweg reizvolle Blicke in die umgebende Kulturlandschaft. Wasserlauf, Graben und Aussicht geben dem historischen Gelände unterschiedliche Blickrichtungen. Landschaftsinteressierte können im Schlosspark auf den Wasserlauf, den Graben und den Blick über die Einfriedung achten.
Im Kalkumer Forst leben Rehe, Füchse, Hasen, Kaninchen und wieder Dachse; die strukturreichen alten Baumbestände bieten vielen Vogelarten, insbesondere Höhlenbrütern wie Spechten, Nahrung und Unterschlupf. Naturinteressierte können im Forst auf die dort lebenden Säugetiere und auf Höhlenbrüter wie Spechte achten. Die alten Baumbestände bleiben dabei ein eigener Beobachtungsschwerpunkt neben den Tieren.
Radtouren und Orientierung vor Ort
Der Kalkumer Forst verfügt über breite, flache und gerade Wege, die sich für ausgedehnte Radtouren eignen. Tour D2 ist eine Radtour als Rundtour, die vom Düsseldorfer Flughafen zum Schloss Kalkum und entlang des Rheins durch Kaiserswerth führt. Bei der Planung eines Radtags lassen sich die Forstwege als eigener Abschnitt und Tour D2 als Rundtour mit Rhein und Kaiserswerth berücksichtigen. Wer diese Verbindung wählt, nimmt neben Kalkum auch den Rhein und Kaiserswerth in die Streckenplanung auf.
In Kalkum gibt es Haltestellen an der Kalkumer Schloßallee und am Schloss Kalkum. Für die Anreiseplanung lassen sich die beiden Haltestellen unmittelbar der Kalkumer Schloßallee und dem Schloss Kalkum zuordnen. Bei einer Reise mit mehreren Stationen lassen sich beide Haltestellen als feste Ortsbezüge einplanen.
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Für die weitere Reiseplanung stehen Ihnen außerdem Rath, Garath, Angermund, Holthausen, Wittlaer und Benrath zur Verfügung.
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