Selfkant zwischen Kirchen, Aussicht und Radwegen
Unterkünfte in Unterkünfte in Selfkant
Selfkant lässt sich über unterschiedliche Motive entdecken: historische Sakralbauten, einen markanten Aussichtspunkt und Touren, die Kultur digital oder mit dem Fahrrad erschließen. Wenn Sie eine Unterkunft in Selfkant suchen, können Sie zunächst überlegen, welche dieser Seiten Sie während Ihres Aufenthalts besonders interessiert. Die Kirchen erzählen von verschiedenen Epochen, am Schlouner Berg richten sich Blicke in Richtung Niederlande und Maastal, und eine Radroute führt an allen zehn Glücksplätzen in der Gemeinde vorbei.
Kirchen und Kunst mit verschiedenen Zeitschichten
In Isenbruch steht die der Unbefleckten Jungfrau geweihte Kapelle. Der gotische Bau aus Mergelstein stammt aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Millen wiederum entwickelte sich durch die Reliquien des heiligen Quirinus bereits 1126 zum Wallfahrtsort. Diese historischen Bezüge setzen unterschiedliche Akzente: Hier steht die Baugeschichte einer Kapelle im Mittelpunkt, dort die frühe Bedeutung eines Wallfahrtsorts.
Auch in Tüddern gehört Kunst zum örtlichen Kulturerbe. Die St.-Gertrudis-Kirche birgt eine Holzskulptur der Anna Selbdritt von Jan van Stevenswert aus dem Jahr 1513.
Schlouner Berg und Blick ins Maastal
In Hillensberg liegt der Schlouner Berg, der 100,4 Meter hoch und der einzige Berg im Selfkant ist. Von dort bietet sich eine gute Aussicht in Richtung Niederlande und über das Maastal. Ein in seiner ursprünglichen Form erhaltener Hohlweg führt in Hillensberg zum Schlouner Berg. So treffen ein konkretes Landschaftsziel und ein überlieferter Wegverlauf aufeinander. Im übergeordneten Reiseziel Heinsberg umfasst die Landschaft des Kreises Wald- und Heideflächen im Naturpark Schwalm-Nette.
Hillensberg hat außerdem einen kirchengeschichtlichen Bezugspunkt: Die St.-Michael-Kirche gilt als eines der ältesten Sakralgebäude der Region. Wer sich für die unterschiedlichen Aspekte des Orts interessiert, findet damit neben der Aussicht auch ein bedeutendes Kirchenbauwerk.
Digitale Tour oder Radroute?
Auf der „Route voller Wunder“ können Besucher an zwei Sehenswürdigkeiten in Selfkant eine 360-Grad-Tour und/oder eine Audio-Tour auf dem eigenen Smartphone nutzen. Das digitale Angebot macht die Tour zu einer Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten mit Bild- oder Audioinhalten zu erkunden. Welche der beiden Formen für Sie interessanter ist, hängt davon ab, ob Sie lieber eine 360-Grad-Ansicht, eine Audio-Tour oder beides nutzen möchten.
Die etwa 36 km lange Radroute „De geluksplekjesroute Selfkant“ führt durch eine idyllische Landschaft mit malerischen Bächen, wilder Natur und Waldlandschaften und an allen zehn Glücksplätzen der Gemeinde vorbei. Damit unterscheidet sie sich in Länge und Format deutlich vom digitalen Tourangebot: Hier steht eine längere Radtour durch die Landschaft im Vordergrund, dort das Erlebnis an zwei Sehenswürdigkeiten. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Routenverlauf.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Erkelenz, Heinsberg, Waldfeucht, Wassenberg, Gangelt, Wegberg, Geilenkirchen.
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