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Sundern entdecken: Architektur, Brauereigeschichte und Ortsentwicklung

Unterkünfte in Unterkünfte in Sundern

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sundern ist interessant für Reisende, die einen Ort über seine sichtbaren Spuren und historischen Entwicklungen kennenlernen möchten. Eine zeltförmige Kirche, die geschützte Fassade des Bäumerhofs, eine Brauerei und ein Dorfspaziergang zur Ortsentwicklung setzen unterschiedliche Akzente.

Architektur zwischen Gegenwart und Ortsgeschichte

Die Kirche Sundern ist ein 1983/84 errichtetes multifunktionales, zeltförmiges Kirchengebäude. Ihre ungewöhnliche Form macht sie zu einem markanten Beispiel für Sakralarchitektur aus jüngerer Zeit. Das multifunktionale Konzept gehört dabei ebenso zum Bau wie die zeltförmige Gestalt. Die Kirche verbindet ihre Bauform und ihr multifunktionales Konzept; der Bäumerhof steht dagegen für eine frühere Wirtschaftsfunktion. Die zeltförmige Kirche und der frühere Wirtschaftshof des Bäumerhofs verweisen in Sundern auf unterschiedliche Bau- und Nutzungsgeschichten. Die Bauzeit 1983/84 verankert das Kirchengebäude in der jüngeren Architekturgeschichte Sunderns. Die Jahresangabe 1983/84 liegt zeitlich nach der Gründung der Brauerei im Jahr 1867 und markiert eine spätere Bauphase. Die Verbindung von ungewöhnlicher Form und multifunktionaler Ausrichtung prägt den architektonischen Charakter des Baus.

Der Bäumerhof steht auf dem Gelände des früheren Wirtschaftshofs, der die Äbtissin und ihr Gefolge mit allem Lebensnotwendigen versorgen musste. Die zur Bünder Straße gerichtete Fassade des Bäumerhofs steht unter Denkmalschutz. Der Bäumerhof Sundern ist außerdem eine Station des Geschichtswegs Hiddenhausen. Der frühere Wirtschaftshof und die Station am Geschichtsweg führen beim Bäumerhof von der Geschichte des Hofs zu einem ortsbezogenen Rundgang. Straßenbezug und Geschichtsweg eröffnen dabei zwei unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Gebäude.

Spuren von Brauerei und Ortsentwicklung

Die Brauerei Felsenkeller in Sundern ist Station 7 des Hiddenhauser Geschichtswegs. Sie wurde im Jahr 1867 auf Anregung des Gutsbesitzers Ulrich Uekermann gegründet. Der Felsenkeller und der Bäumerhof sind damit zwei Stationen desselben Hiddenhauser Geschichtswegs. Das Brauereimuseum ist in einer im wilhelminischen Stil erbauten Villa im Park der Brauerei untergebracht. Das Gründungsjahr 1867 und der Name Ulrich Uekermann gehören dabei unmittelbar zur Geschichte des Felsenkellers. Für Kulturinteressierte liegen hier Brauereigeschichte und Baugeschichte in einem konkreten Ensemble zusammen. Die wilhelminische Villa setzt dabei einen anderen architektonischen Akzent als die zeltförmige Kirche Sunderns.

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Der Dorfspaziergang „Sundern – Exklusiv“ behandelt die Entwicklung Sunderns seit der Aufteilung des Gebiets in den Jahren 1817 und 1818. Als Dorfspaziergang verbindet „Sundern – Exklusiv“ die Ortsentwicklung mit dem Unterwegssein zu Fuß. Wer den Spaziergang zu Fuß einplant, richtet den Blick auf historische Veränderungen Sunderns statt auf ein einzelnes Gebäude. Die Aufteilung des Gebiets in den Jahren 1817 und 1818 bildet dabei den zeitlichen Ausgangspunkt. Für einen Tag mit Ortsgeschichte in Sundern lässt sich der Spaziergang als eigener Fußtermin in der Tagesplanung neben den ortsbezogenen Einzelthemen des Bäumerhofs und der Brauerei vormerken.

Historische Perspektiven für Ihren Aufenthalt

Fahrgäste aus Sundern stiegen an der Haltestelle Füllenbruch ein oder aus.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hiddenhausen.

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