Neheim-Hüsten entdecken: Geschichte, Sole und regionale Erlebnisse

Geschichte, Sole und Ortsleben

Neheim-Hüsten verbindet Kirchen- und Stadtgeschichte mit Sole, Wegen, Märkten und traditionsreichen Veranstaltungen. In Hüsten reicht die Geschichte des Kirchortes von St. Petri bis ins 9. Jahrhundert zurück. Der Turm reicht in seinem Kern bis ins 12. Jahrhundert; der heutige Kirchenbau stammt – abgesehen vom älteren Turm – aus den 1860er-Jahren. Der Innenraum ist neogotisch ausgestattet und verfügt über einen Seiteneingang.

Auf historischen Spuren

Der Hüstener Freiheitsweg beginnt und endet an der St.-Petri-Kirche und kann auch in Teilstrecken begangen werden. In Neheim führt die Geschichte zur Möhnepforte, dem ältesten Straßennamen der Stadt, der erstmals 1350 urkundlich erwähnt wurde. An der Möhnepforte überqueren Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer eine Holzbrücke; der RuhrtalRadweg verläuft wenige hundert Meter entfernt.

Der Fresekenhof war im Mittelalter ein Burgmannshaus, das das Stadttor zur Ruhrbrücke sicherte. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1680. Burghaus Gransau und der Drostenhof gehören ebenfalls zur Stadtbefestigung. Der Fresekenhof liegt zentral in Arnsberg-Neheim und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Franz Stock und Neheimer Kulturgeschichte

Im Untergeschoss des Elternhauses Stock befindet sich eine Gedenkstätte mit Möbeln und Gegenständen von Franz Stock aus seiner Pariser Wohnung. Sie umfasst außerdem Bilder und Bücher von Franz Stock sowie ein Archiv mit Briefen, Fotos und Dokumenten. St. Johannes Baptist in Neheim ist die Heimatkirche von Franz Stock; dort wurde er getauft und feierte seine Primiz.

Im Fresekenhof befindet sich eine Dauerausstellung über das Leben und Wirken von Franz Stock sowie über die Auswirkungen auf die deutsch-französische Verständigung. Damit verbindet der Ort mittelalterliche Stadtbefestigung, ein Gebäude aus dem Jahr 1680 und die Auseinandersetzung mit einer prägenden Persönlichkeit.

Sole, Schwimmen und Wege

Der Sport-Sole-Park Große Wiese in Hüsten umfasst ein Wegenetz, ein 40 Meter langes und 8 Meter hohes Gradierwerk, Sole-Sprudler, Quellscheiben, Sitzbereiche, einen Spielplatz, eine Finnenbahn und eine Kneipp-Anlage. Zum NASS gehört eine 40 Meter lange und 8 Meter hohe Saline, die rund 170.000 Liter Arnsberger Thermalsole fasst. Das Freibad Neheim wurde erstmals am 19. Juni 1926 eröffnet und steht seitdem für kommunale Sport- und Freizeitkultur. Sein Becken verfügt über einen kombinierten Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich.

Für längere Touren bietet die Ruhr-Möhne-Runde einen klaren Orientierungsrahmen: Sie ist etwa 26,5 Kilometer lang beziehungsweise mit dem Abstecher zum Aussichtsturm etwa 30 Kilometer. Je nach verfügbarer Zeit lässt sich der Schwerpunkt damit auf eine kürzere Runde oder eine längere Variante mit zusätzlichem Ziel legen.

Märkte, Kirmes und Veranstaltungen

Auch das Veranstaltungs- und Marktgeschehen prägt Neheim-Hüsten. Die Hüstener Kirmes ist eine mehr als 1.000 Jahre alte traditionelle Kirmes und findet im September statt. Auf dem Marktplatz in Neheim findet mittwochs und samstags ein Wochenmarkt statt. An mehr als 50 Ständen werden frische Produkte aus der Region angeboten. Der Internationale Sauerländer Käsemarkt findet zwei Wochen vor Ostern statt.

Im Rahmen der Donatorenfeierlichkeiten führt eine Theatergruppe der Graf-Gottfried-Schule auf dem Gransauplatz in Neheim das Graf-Gottfried-Spiel auf. Wer ein Hotel in Neheim-Hüsten auswählt, kann die Reiseplanung damit an kulturellen Themen, Sole und Schwimmen, Spazier- und Radrouten oder Märkten und Festen orientieren.

Wenn Sie neben Neheim-Hüsten einen weiteren Ort für Ihre Reiseplanung prüfen möchten, können Sie auch Herdringen ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arnsberg.

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