Hoheleye – Bergdorf am Rothaarkamm

Hoheleye ist ein kleines Bergdorf am Rothaarkamm. Mehrere Wege führen zum Ort oder von ihm aus weiter; daneben reicht die Geschichte von Höhendörfern und Köhler-Siedlungen bis zur Heimarbeit mit Ahornholz.

Kammhöhe und Talblicke

Hoheleye liegt auf dem Kamm des Rothaargebirges und bietet grandiose Aussicht. Die Anstiege der Hoheleye-Loipe bieten Ausblicke in das Lenne- und Odeborntal.

Wege zwischen Aussicht und Kultur

Die Rothaarsteig-ÖPNV-Tour startet an der Haltestelle „Girkhäuser Straße“ in Winterberg-Hoheleye und führt von dort zum Bahnhof Bad Berleburg. Sie ist 15,6 km lang. Unterwegs führt sie an einigen Skulpturen des WaldSkulpturenWeges sowie an der Rothaarsteig-Hängebrücke vorbei. Für Kulturinteressierte liegen neben der Landschaft auch Skulpturen und Hängebrücke am Weg. Der Einstieg an der Haltestelle und das Ziel am Bahnhof markieren die beiden Endpunkte der Strecke. Die 15,6 km sind für die zeitliche Einteilung des Wandertags der zentrale Wert. Eigenes Tempo und geplante Pausen können an dieser festen Streckenlänge ausgerichtet werden. Skulpturen und Hängebrücke liegen entlang derselben Verbindung und setzen auf der Strecke konkrete Kulturpunkte.

Winterwege für unterschiedliche Streckenlängen

Die achte Etappe der Winterberger Hochtour führt vom Mollseifer Hof in Mollseifen zum Hoheleyer Hof in Hoheleye. Eine andere winterliche Verbindung ist der Premium-Winterwanderweg „Grenzweg Kahler Asten – Langewiese – Hoheleye“. Dieser Weg ist 6,6 km lang und führt bis nach Hoheleye. Im Vergleich zur 15,6 km langen Rothaarsteig-ÖPNV-Tour ist der Grenzweg kürzer. Beide Wege führen nach Hoheleye, wobei die Hochtour-Etappe am Mollseifer Hof in Mollseifen beginnt und am Hoheleyer Hof endet. Bei gleichem Wandertempo fällt die reine Gehzeit des 6,6-km-Grenzwegs geringer aus als bei der 15,6 km langen Rothaarsteig-ÖPNV-Tour.

Skilanglauf und Höhenprofil

Die Hoheleye-Loipe ist 7,991 km lang und weist 125 m Aufstieg sowie 125 m Abstieg auf. Für einen Langlauftag können Strecke, Aufstieg und Abstieg gemeinsam in die Planung einfließen; die 125 m Aufstieg und 125 m Abstieg lassen sich dabei als getrennte Richtungsangaben betrachten.

Eine Geschichte der Höhendörfer

In Hoheleye blieb es bei drei Höfen; die neu gegründeten Kanondörfer waren fast ausschließlich Köhler-Siedlungen. Für Kulturinteressierte gehören die drei Höfe, die Köhler-Siedlungen und die Ahornholzarbeiten zu den historischen Themen von Hoheleye. Hoheleye entstand vermutlich schrittweise in den folgenden Jahren als eines der Höhendörfer am Rothaarkamm.

Heimarbeit mit Ahornholz

In den Höhendörfern wurden in den langen kalten Wintermonaten, vorwiegend in Heimarbeit, aus Ahornholz Holzlöffel, -schüsseln und andere Holzwaren hergestellt. Die langen kalten Wintermonate waren dafür der zeitliche Rahmen in den Höhendörfern.

Weitere Unterkunftsziele

Weitere Unterkunftsziele: Lenneplätze, Niedersfeld, Silbach, Siedlinghausen, Altastenberg, Neuastenberg, Mollseifen, Hildfeld

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Winterberg.

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