Rehsiepen: Natur, Ranger-Tour und Altes Forsthaus
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Rehsiepen verbindet Naturbeobachtung und Ortsgeschichte an konkreten Schauplätzen: Im Mittelpunkt stehen der Kulturlandschaftskomplex Rehsiepen, das Alte Forsthaus und eine Ranger-Tour durch Wald, Quellen und Spuren der Köhlerei. Die Tour führt bis zum historischen Forsthaus, während der Talschluss des Naturschutzgebiets von verschiedenen Feucht- und Grünlandbereichen geprägt ist.
Natur im Talschluss
Im Talschluss des Naturschutzgebiets Kulturlandschaftskomplex Rehsiepen befindet sich ein vielfältiger und artenreicher Biotopkomplex aus Nass- und Feuchtgrünland, Magergrünland, Quellbächen und Kleingewässern. Die verschiedenen Lebensräume liegen in diesem Landschaftsbereich zusammen und prägen den Talschluss mit Wiesenflächen, Quellläufen und kleinen Gewässern. Naturinteressierte können den Talschluss damit aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Südlich des Alten Forsthauses Rehsiepen liegt im Naturschutzgebiet Kulturlandschaftskomplex Rehsiepen ein quelliger Quellsumpf mit Orchideen und Wollgras.
Das Alte Forsthaus Rehsiepen
Das Alte Forsthaus Rehsiepen ist eine geschützte historische Anlage. Es war ein kombiniertes Wohn- und Wirtschaftsgehöft für Förster. Als kombiniertes Wohn- und Wirtschaftsgehöft verband das Forsthaus Wohn- und Arbeitsbereiche. Zur Anlage gehören ein Bauerngarten, Baumbestand, Weiden und angrenzende Feuchtwiesen, die von einer Stiftung unterhalten werden. Kulturinteressierte richten ihren Blick hier auf das geschützte Gebäude, seine frühere Försterfunktion und die zugehörigen Außenbereiche.
Als Dienstgehöft eines Revierförsters diente das Forsthaus 85 Jahre lang. Das Alte Forsthaus Rehsiepen überstand außerdem zwei Kriege ohne Zerstörung. Die frühere Nutzung als Dienstgehöft gehört damit ebenso zur Geschichte des Hauses wie sein Erhalt als geschützte historische Anlage.
Wandern mit Natur- und Geschichtserlebnissen
Die Ranger-Tour rund um das „Alte Forsthaus“ in Rehsiepen beginnt an einem Parkplatz. Von dort führt sie durch alte Buchenbestände, an zahlreichen Quellen und Spuren der Köhlerei vorbei bis zum alten Forsthaus aus dem Jahr 1884. Historische Spuren der Köhlerei ergänzen dabei den Waldweg um einen kulturgeschichtlichen Aspekt.
Wer die Ranger-Tour plant, sollte für die etwa 7 km lange Strecke ungefähr 3 Stunden vorsehen; der Schwierigkeitsgrad ist mittel. Die ungefähre Dauer von drei Stunden lässt sich für die Tagesplanung ebenso berücksichtigen wie die mittlere Schwierigkeit der etwa 7 km langen Strecke. Das Ziel aus dem Jahr 1884 gibt dem Weg neben den Buchenbeständen, Quellen und Köhlereispuren einen konkreten historischen Bezug.
Anreise zu den Wegen
Der Rundweg vom Wanderparkplatz Großes Bildchen in Rehsiepen (A7) ist über die Buslinie 462 und die Haltestelle „Rehsiepen“ erreichbar.
Für das Ruf-Taxi im Sorpetal ist eine Anmeldung bei Taxi Spieler spätestens eine Stunde vor der Abfahrt erforderlich. Die Anmeldung muss spätestens eine Stunde vor der Abfahrt erfolgt sein und gehört damit zur zeitlichen Vorbereitung der Fahrt.
Oberrarbach, Niederhenneborn, Schanze, Obringhausen, Nesselbach, Altenilpe, Bad Fredeburg, Lenne.
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