Kehrum entdecken: Kirche, Kunst und stille Einkehr

Kehrum spricht Besucher an, die einen Ort mit konkreten kulturellen Spuren und landwirtschaftlich geprägter Umgebung kennenlernen möchten. Das Umland von Kehrum ist landwirtschaftlich geprägt, während der Ort an der Kreuzung der Bundesstraßen B57 und B67 liegt. Für Ihre Reiseplanung entsteht so ein Bild, das Ortscharakter, sakrale Kunst und regionale Orientierung miteinander verbindet.

St.-Hubertus-Kirche und künstlerische Arbeiten

Ein wichtiger Bezugspunkt ist die St.-Hubertus-Kirche in Kehrum. Sie wurde 1968 eingeweiht. Für kulturinteressierte Besucher ist die Kirche damit ein konkreter Zugang zu einem Teil der Ortsgeschichte und ein Anlass, Kehrum nicht nur über seine Umgebung, sondern auch über seine gebauten Orte kennenzulernen.

In den 1970er Jahren arbeitete Aloys Klingen eng mit dem Architekten Toni Hermanns zusammen. Für St. Hubertus entwarf und realisierte Klingen den Tabernakel mit Stele, den Ambo und die Apostelleuchter. Diese Arbeiten machen die Verbindung von Architektur und Ausstattung konkret und geben dem kulturellen Schwerpunkt in Kehrum einen klaren Bezug zu einzelnen Künstlern und Werken.

Stille Einkehr am Weg

Hinter der St.-Hubertus-Kirche in Kehrum steht der Marien-Bildstock. Er ist ein Ort der stillen Einkehr für Radfahrer und Einheimische. Wer auf einer Radtour einen besinnlichen Moment schätzt, findet hier einen ausdrücklich mit Ruhe und Gebet verbundenen Ort, ohne dass daraus ein bestimmter Routenverlauf abgeleitet werden muss.

An der Landstraße in Kehrum, an der Grenze zu Uedem, befindet sich außerdem das Birgitten-Heiligenhäuschen. Es ist über 150 Jahre alt und dient manchen Radfahrern als kurzer Gebetsstopp.

Denkmal und gemeinschaftliches Ortsleben

Auch der Pachlandshof an der Reeser Str. 30 in Kehrum gehört zu den konkreten historischen Bezugspunkten des Ortes. Er ist mit dem Denkmalstatus gemäß § 3 und dem Datum 24.04.1984 verbunden. Für Besucher, die sich für ländlich geprägte Ortsbilder und historische Bausubstanz interessieren, erweitert dieser Hof den Blick über die kirchlichen Orte hinaus.

Zur gemeinschaftlichen Seite Kehrums gehört das Schützenfest: Die Vereinsgemeinschaft in Kehrum feiert jedes Jahr gemeinsam das Schützenfest. Damit steht neben Kirche, Bildstock und Heiligenhäuschen auch ein wiederkehrender gemeinschaftlicher Anlass für die lokale Prägung des Ortes. Ein konkretes Veranstaltungsdatum ist damit nicht verbunden, doch die jährliche Feier gehört zum beschriebenen Ortsleben.

Kehrum als Ausgangspunkt Ihrer Planung

Für die Wahl eines Hotels oder einer anderen Unterkunft in Kehrum können Sie die konkrete Ortslage an der Kreuzung von B57 und B67 in Ihre persönliche Reiseplanung einbeziehen. Zugleich bietet das landwirtschaftlich geprägte Umland einen klaren räumlichen Rahmen für einen Aufenthalt, bei dem kulturelle Bezugspunkte und ländliche Umgebung gemeinsam betrachtet werden.

Wenn Sie neben Kehrum noch einen weiteren Ort für Ihre Unterkunftsplanung berücksichtigen möchten, können Sie auch Appeldorn ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kalkar.

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