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Kranenburg: Wallfahrtskirche, Moorlandschaft und Kultur

Unterkünfte in Unterkünfte in Kranenburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kranenburg verbindet eindrucksvolle Baugeschichte mit einem Landschaftsbild, das von Feuchtgebieten geprägt ist. Für Ihre Reiseplanung bieten sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: die spätgotische Pfarr-, Stifts- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul, Kunst im Katharinenhof oder Wege rund um das Kranenburger Bruch. Welche Unterkunft zu Ihrem Aufenthalt passt, hängt davon ab, welche dieser Seiten Sie besonders interessiert.

File:Kranenburg Rütterswall PM18-09.jpg File:Kranenburg Rütterswall PM18-09.jpg Foto: Pieter Delicaat via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirche und Kunst in Kranenburg

Die Pfarr-, Stifts- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul steht am Kirchplatz in Kranenburg. Sie wurde zwischen 1406 und 1447 im spätgotischen Stil errichtet. Bauzeit und Stil geben der Kirche einen klaren historischen Bezug; wer sich für Sakralarchitektur interessiert, findet hier einen konkreten Anknüpfungspunkt für den Aufenthalt.

Eine andere kulturelle Perspektive bietet der Katharinenhof. Seine Sammlung umfasst mittelalterliche Sakralkunst, Gemälde aus der Renaissance und Arbeiten des Fin de Siècle. Im Museum werden außerdem Zeugnisse vergangener Epochen und zeitgenössische Kunst gezeigt, darunter Werke von Joseph Beuys. Welche Ausstellungen zu Ihrem Besuchszeitpunkt zu sehen sind, kann variieren; prüfen Sie daher vorab die aktuellen Besuchsmöglichkeiten und das Ausstellungsangebot.

Niedermoor, Schilf und Wege

Das Naturschutzgebiet Kranenburger Bruch ist ein größeres Niedermoor. Zu seinem Landschaftsbild gehören artenreiches Feuchtgrünland, ausgedehnte Schilfröhrichte, Feuchtgebüsche und kleine Erlen-Bruchwäldchen. Bereiche des Schutzgebiets sind nur eingeschränkt zugänglich. Bleiben Sie auf den Wegen und beachten Sie die geltenden Hinweise.

Der 2024 eröffnete Naturpfad Kranenburger Bruch führt als 3,5 Kilometer langer Rundweg an acht Informationstafeln vorbei. Rund um das Bruch verlaufen außerdem Wander- und Feldwege. Von einer Beobachtungshütte nahe dem Parkplatz Kurze Hufen/Tüthees fällt der Blick auf den Flachwassersee. Wege und Aussichtspunkt bieten unterschiedliche Möglichkeiten, die Landschaft wahrzunehmen; halten Sie sich dabei an die Wege und die Besucherhinweise.

Rundweg oder längere Radtour?

Für einen Spaziergang durch den historischen Ortskern gibt es eine als leicht eingestufte Rundwanderung von 2,58 Kilometern. Der Naturpfad ist mit 3,5 Kilometern länger und ergänzt die Runde um acht Informationstafeln. Die Streckenlängen helfen beim Vergleichen der beiden Angebote; eine Gehzeit ist damit nicht angegeben.

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Eine weitere Ausflugsform ist die Grenzland-Draisine: Sie fährt auf stillgelegten Bahnstrecken zwischen Groesbeek, Kranenburg und Kleve. Da die saisonalen Betriebsdaten wechseln können, prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Termine.

Radfahren im übergeordneten Reiseziel Kleve

Auch das übergeordnete Reiseziel Kleve bietet Orientierung für längere Radtouren. Im Kreis Kleve gibt es mehr als 1.500 Kilometer Radwegenetz und zahlreiche Themenrouten. Ein Pocketplaner zeigt ausgefaltet alle Knotenpunkte im Kreis und erläutert die Funktion des kreisweiten Knotenpunktsystems. Der 128 Kilometer lange, ausgeschilderte Niers-Radwanderweg verläuft von der Quelle der Niers in Mönchengladbach durch die Kreise Viersen und Kleve bis zur Gemeinde Gennep in den Niederlanden. Diese Angaben beziehen sich auf den Kreis beziehungsweise die Route, nicht auf Kranenburg als einzelnen Ort.

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Wenn Sie Ihre Suche auf weitere Orte ausrichten möchten: Kevelaer, Goch, Weeze, Wachtendonk, Emmerich am Rhein, Issum, Rheurdt, Bedburg-Hau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kleve.