Nachrodt-Wiblingwerde: Hotels und Unterkünfte

File:Nachrodt-Wiblingwerde - Altenaer Straße - Lenne 01 ies.jpg File:Nachrodt-Wiblingwerde - Altenaer Straße - Lenne 01 ies.jpg Foto: Frank Vincentz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Nachrodt-Wiblingwerde liegt in Nordrhein-Westfalen in Deutschland und im weiteren regionalen Umfeld Westeuropas. Die Ortsteile Nachrodt, Einsal und Opperhusen liegen entlang des Lennetals, während sich die übrigen Ortsteile über das Wiblingwerder Plateau verteilen. In Nachrodt-Wiblingwerde ist Wiblingwerde als staatlich anerkannter Erholungsort anerkannt. Im Gemeindegebiet verlaufen acht SGV-Qualitätswanderwege; auf den Wiblingwerder Höhen führen 32 markierte örtliche Rundwanderwege durch die Landschaft.

Natur

Der Waldlehrpfad erklärt Besuchern mit Stationen und Informationstafeln heimische Bäume, Sträucher und Tiere. Geführte Waldlehrpfad-Wanderungen können für Gruppen, Kindergärten und Schulklassen organisiert werden. Die Klarashöhe bietet einen Aussichtspunkt über die Lenne.

Geschichte und Kultur

Johannisborn ist das älteste Kulturdenkmal in Nachrodt-Wiblingwerde. In paganen Zeiten galt die Quelle als heilig; ihr Wasser diente später als Taufwasser für die Johanniskirche in Wiblingwerde. Die St.-Johannes-Kirche in Wiblingwerde wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als spätromanische Hallenkirche erbaut und erstmals 1316 erwähnt.

Die Heimatstube ist ein Museum zur Ortsgeschichte, das sich auf ländliche Haushalte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts konzentriert. Das örtliche Umfeld ist mit der katholischen Pfarrgemeinde St. Matthäus Altena-Nachrodt-Wiblingwerde verbunden.

Die Kornmühle wurde erstmals 1593 dokumentiert. Sie veranstaltet regelmäßig Brotbackvorführungen mit einem kleinen Landmarkt; der Mühlenbacktag an der Brenscheider Kornmühle umfasst einen kleinen Markt mit regionalen Produkten. In der Ölmühle sind ein oberschlächtiges Wasserrad und ein hölzernes Getriebe erhalten, die zum Mahlen und Stampfen von Raps für die Ölgewinnung dienten.

Die Arbeitersiedlung Langenstück wurde zwischen 1904 und 1913 für Beschäftigte von Phoenix im Bergbau und in den Stahlwerken errichtet. Sie ist frei zugänglich und kann jederzeit von außen besichtigt werden. Die Ölmühle lässt sich jederzeit von außen ansehen; für Innenbesichtigungen und Vorführungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Unterwegs

Busverbindungen werden durch die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) bereitgestellt. Wer ein Hotel in Nachrodt-Wiblingwerde buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Weitere Unterkunftsseiten: Plettenberg, Menden (Sauerland), Altena, Kierspe, Balve, Halver, Schalksmühle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkischer Kreis.

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