Nordborchen zwischen Wasserburg, Mallinckrodthof und Radweg
Nordborchen verbindet historische Spuren mit Anlagen und einer Radroute. Die Wasserburg, der Mallinckrodthof mit seinen Außenanlagen und der Altenau-Radweg geben dem Ort jeweils einen eigenen Akzent. Für Kulturinteressierte und Freizeitradler liegen die konkreten Bezugspunkte an der Wasserburg, am Mallinckrodthof und entlang der Altenau.
Wasserburg und St.-Laurentius-Kirche
Die Wasserburg (ehemaliges Unterhaus) ist die erhaltene Ruine eines von zwei ehemaligen Adelssitzen in Nordborchen. Vom einstigen Kellerhaus ist heute nur noch der Sockel erhalten und zu erkennen; er ist zum Schutz überdacht. Gerade diese begrenzte, aber klar erkennbare bauliche Spur lenkt den Blick auf die historische Vergangenheit des Ortes, ohne dass von der früheren Anlage mehr erhalten wäre als dieser Sockel.
Ein weiterer fester Bezugspunkt der Ortsgeschichte ist die heutige St.-Laurentius-Kirche. Sie wurde am 13. Oktober 1968 von Weihbischof Dr. Nordhues feierlich eingeweiht. Damit steht in Nordborchen neben der ehemaligen Wasserburg auch ein kirchliches Bauwerk mit einem genau datierten Abschnitt der jüngeren Ortsgeschichte. Kulturinteressierte können beide Themen in ihre persönliche Reiseplanung aufnehmen und dabei zwischen dem früheren Adelssitz und der jüngeren Geschichte der heutigen Kirche unterscheiden.
Mallinckrodthof mit Park, Sinnesgarten und Biergarten
Zum Mallinckrodthof in Nordborchen gehören ein Landschaftspark, ein Sinnesgarten sowie ein Restaurant mit Biergarten. Diese Kombination spricht verschiedene Interessen an: Wenn Sie Ihre Zeit zwischen Gärten und einer Einkehr aufteilen möchten, verbindet der Mallinckrodthof diese Bestandteile an einem Ort. So kann der Mallinckrodthof im Tagesverlauf als eigenständiger Themenpunkt zwischen Park, Garten und Einkehr berücksichtigt werden.
Am Mallinckrodthof ist außerdem eine Hainbuche als Naturdenkmal BN 13 I ausgewiesen. Für Ihre Planung können Sie den Mallinckrodthof deshalb unter dem Gesichtspunkt von Landschaft und Natur betrachten, ohne Park, Sinnesgarten und Naturdenkmal gleichzusetzen. Die Hainbuche ist dabei als einzelnes Naturdenkmal vom Park und Sinnesgarten zu unterscheiden. Für Naturinteressierte bleibt sie damit ein eigener Bezugspunkt innerhalb des Mallinckrodthofs.
Radfahren an Altenau und Alme
Für Freizeitradler ist der Altenau-Radweg problemlos zu bewältigen, da die Route überwiegend flussabwärts durch das Tal der Altenau führt. Der Weg führt bis zur Mündung der Altenau in die Alme bei Nordborchen. In Nordborchen schließt der Altenau-Radweg unmittelbar an den Alme-Radweg an. Wer die Strecke plant, kann die Mündung bei Nordborchen als Bezug zur Alme und den unmittelbaren Anschluss als Fortsetzung auf dem Alme-Radweg einordnen. Die überwiegend flussabwärts verlaufende Führung kann bei der Planung als Richtung durch das Altenautal berücksichtigt werden. Für einen Ausflug mit dem Fahrrad lässt sich diese Richtung in die persönliche Streckenplanung übernehmen.
Für die Reiseplanung in Nordborchen können Sie daher zunächst festlegen, welcher Schwerpunkt Ihre Reise bestimmen soll: historische Zeugnisse wie Wasserburg und St.-Laurentius-Kirche, die Anlagen und das gastronomische Angebot des Mallinckrodthofs oder eine Fahrradtour auf dem Altenau-Radweg mit Anschluss an den Alme-Radweg. Die Themen bleiben dabei an konkrete Orte und Strecken in Nordborchen gebunden: an Wasserburg und Kirche, an den Mallinckrodthof sowie an Altenau- und Alme-Radweg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Borchen.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com