Kerpen zwischen Natur, Radwegen und Kultur
Unterkünfte in Unterkünfte in Kerpen
Kerpen verbindet mehrere klar unterscheidbare Reiseinteressen: Naturschutzgebiete und Radwege stehen neben einem Ausstellungsort und einem barocken Schloss. So können Sie den Ort aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen und überlegen, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen.
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Foto: Achim Raschka via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Landschaft
Das Naturschutzgebiet Stadtwald Horrem besteht seit 1998 und umfasst 17,88 Hektar. Die Naturschutzgebiete Kerpener Parrig und Kerpener Broich sind wichtige Grünzonen zur Naherholung in Kerpen. Damit zeigt sich ein Unterschied zwischen den Naturbezügen: Beim Stadtwald stehen Fläche und Bestehensjahr im Vordergrund, bei Parrig und Broich die Naherholung.
Entlang der Erft und des Neffelbachs führen gut ausgebaute Radwege an und durch naturbelassene auetypische Wälder. Für die Reiseplanung ergibt sich so ein eigener Blick auf die Landschaft: Radwege an den Wasserläufen ergänzen die Grünzonen um einen aktiven Schwerpunkt.
Bahnhöfe in den Stadtteilen
In den Kerpener Stadtteilen Horrem, Sindorf und Buir gibt es drei Bahnhöfe der Deutschen Bahn. Von dort aus sind Düren, Aachen und Köln im Zehn-Minuten-Takt erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können die drei Bahnhofstandorte ein Anhaltspunkt für Ihre Überlegungen zum Aufenthaltsort sein.
Ausstellungsort und Schloss
Das Haus für Kunst und Geschichte in Kerpen ist ein Ausstellungsort. Schloss Türnich ist ein barockes Schloss in Kerpen mit Hofladen und Obstpark. Für kulturorientierte Pläne stehen damit ein Ausstellungsort und ein Schloss mit diesen unterschiedlichen Merkmalen als eigene Themen im Raum.
Rhein-Erft-Kreis als übergeordneter Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Rhein-Erft-Kreis erweitert sich der Blick auf ein breiteres Spektrum. Schlösser, Burgen, Museen und historische Mühlen zählen dort zu den Sehenswürdigkeiten; als Teil der Rheinischen Bucht gehört der Kreis zu den wasserburgenreichsten Regionen Deutschlands. Wandern, Radfahren und Wassersport stehen im Rhein-Erft-Kreis als Freizeitsportarten zur Auswahl. Zum Radfahren gibt es außerdem eine eigens aufgelegte Wasserburgen-Route.
Das Museum BERGHEIMAT in Bergheim inszeniert die Geschichte Bergheims mithilfe von Hör- und Aktivstationen sowie einem kleinen Museumskino; es wird mit Dauer- und Wechselausstellungen bespielt. Das KERAMION in Frechen beherbergt Sammlungen moderner und historischer Keramik. Schloss Augustusburg in Brühl gehört seit 1984 zusammen mit Schloss Falkenlust und den Brühler Gärten zum UNESCO-Welterbe.
Auch Natur und Mitmachen gehören zu den regionalen Themen: Der Landschaftspark Erftaue am Naturparkzentrum Gymnicher Mühle kann bei einem Spaziergang erkundet werden. In der Lehrbäckerei am Naturpark-Zentrum Gymnicher Mühle können Kursteilnehmende professionelle Bäckereiausstattung nutzen und eigene kleine Backkunstwerke formen. Das Umwelt- und Naturparkzentrum Friesheimer Busch liegt im Waldgebiet Friesheimer Busch in Erftstadt und bietet praktische und theoretische Naturschutzarbeit sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Den Aufenthalt in Kerpen ausrichten
Bei der Suche nach einem Hotel in Kerpen können Sie Ihre Prioritäten voranstellen: Entscheiden Sie, ob Natur und Radfahren, Kultur oder die Bahnverbindungen den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rhein-Erft-Kreis.