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Wermelskirchen: Talsperre, Wanderwege und Kultur

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2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wermelskirchen verbindet weitläufige Wanderwege und die Große Dhünn-Talsperre mit Radstrecken, historischen Gebäuden und einer lebendigen Veranstaltungstradition. So können Sie Natur und Kultur in den Mittelpunkt Ihrer Reise stellen und Ihre Unterkunft danach auswählen, welche Erlebnisse für Sie besonders wichtig sind.

Foto: Markus Lenk

Talsperre und Landschaft erleben

Die Große Dhünn-Talsperre liegt im Bereich der Wermelskirchener Ortsteile Dhünn am Einlauf und Dabringhausen an der Staumauer. Sie ist Deutschlands zweitgrößte Trinkwassertalsperre. Wassersport ist dort nicht zugelassen – die Talsperre ist also vor allem ein Ziel für Wanderungen und den Blick auf die Landschaft. Der Talsperrenweg kann ganzjährig auf seiner gesamten Länge von 40 Kilometern um die Große Dhünn-Talsperre begangen werden.

Am Staudamm in Dabringhausen-Lindscheid geben die Maße einen Eindruck von der Anlage: Er ist 66 Meter hoch und 400 Meter lang. Zusammen mit den Wanderwegen, die durch Bachtäler, Wälder und Hofschaften führen, zeigt sich Wermelskirchen als Ziel für Tage, an denen Sie draußen unterwegs sein möchten. Insgesamt stehen mehr als 250 Kilometer markierte Wanderwege zur Verfügung.

Wandern und Radfahren planen

Der Eifgenbachweg, als Streifzug Nr. 5 geführt, ist 14,89 Kilometer lang und als mittelschwer eingestuft. Seine Strecke verläuft überwiegend auf naturnahen Waldwegen durch das Eifgental. Wenn Sie den Weg mit einer Busfahrt für den Hin- oder Rückweg verbinden möchten, kommt der Bergische WanderBus infrage: Zwischen März und Oktober verkehrt er zwischen Odenthal und Wermelskirchen. Prüfen Sie vor Ihrer Tour den aktuellen Fahrplan.

Eine andere Perspektive bietet eine 16 Kilometer lange Radtour. Sie führt zur malerisch gelegenen Sengbachtalsperre und über die stillgelegte Eisenbahnstrecke der Balkantrasse zurück zum Ortskern von Wermelskirchen. Abstecher zum Schloss Burg und zur Müngstener Brücke sind möglich. Für Ihre Planung lassen sich damit zwei unterschiedliche Arten, die Umgebung zu erleben, gegenüberstellen: eine Wanderung durch das Eifgental oder eine Radtour mit Rückweg über die Balkantrasse.

Architektur, Ausstellungen und Tradition

Die Stadtkirche Wermelskirchen vereint mehrere Bauzeiten: Ihr Turm ist mittelalterlich-romanisch, die Zwiebelhaube stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und das Kirchenschiff aus dem preußischen Neoklassizismus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wer sich für die Geschichte und Gestaltung eines Ortes interessiert, findet hier ein konkretes Beispiel dafür, wie unterschiedliche Epochen in einem Bauwerk zusammenkommen.

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In den historischen Bürgerhäusern Eich 6/8 finden das ganze Jahr über verschiedene Ausstellungen statt. Auch Handwerk gehört zum kulturellen Angebot: Im Historischen Gebäude 10 am Markt 10 befindet sich die Werkstatt Markt 10, in der weiterhin Kissen, Kleidung und Schmuck hergestellt werden. Prüfen Sie den Betrieb vor einem Besuch. Ein fester Teil der lokalen Tradition ist außerdem die Wermelskirchener Herbstkirmes mit Krammarkt am letzten Augustwochenende. Ihre Geschichte geht auf ein Kirchweihfest von 1595 zurück.

Den passenden Schwerpunkt für Ihre Reise setzen

Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie überlegen, ob Sie Ihre Zeit vor allem für Wanderungen, eine Radtour oder kulturelle Eindrücke einplanen möchten. Die beschriebenen Angebote reichen von einer ganzjährig begehbaren Rundwanderung bis zu Ausstellungen und einer wiederkehrenden Kirmes. Stimmen Sie Ihre Suche nach einem Hotel auf die Erlebnisse ab, die Sie während Ihres Aufenthalts in den Vordergrund stellen möchten.

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