Werl entdecken: Altstadt, Kirchen und Radwege
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Werl verbindet einen historischen Stadtkern mit bedeutenden Kirchen, Museen und Möglichkeiten für einen Ausflug ins Grüne oder eine Radtour. Restaurierte Fachwerkbauten, klassizistische Fassaden, eine Schlossruine und kopfsteingepflasterte Gassen prägen die Altstadt. Sie eignet sich für einen Rundgang, bei dem sich die Stadtgeschichte und unterschiedliche architektonische Eindrücke zu Fuß entdecken lassen. Für die Reiseplanung können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher auf Kultur und Geschichte oder auf den Kurpark und die Radwege ausrichten möchten.
Altstadt, Museum und Kirchen
Mitten in der Werler Altstadt liegt das Städtische Museum am Rykenberg, das Wendelin-Leidinger-Haus, nahe der Propsteikirche. Ein Modell zeigt Werl, wie die Stadt im 17. Jahrhundert aussah. Zur Sammlung gehören außerdem eindrucksvolle Gemälde des 1810 in Werl geborenen Malers Gaudenz von Rustige. Das Museum verbindet damit einen Blick auf das historische Stadtbild mit Werler Kunstgeschichte.
Die Propsteikirche Sankt Walburga ist eine gotische Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert. Zu ihrer kunsthistorisch bedeutenden Ausstattung zählen der monumentale Kreuzaltar, der Dreikönigs-Flügelaltar, der Erbsälzer- und Rosenkranzaltar sowie der reich dekorierte Gerichtsstuhl des Offizialats. In der Werler Wallfahrtskirche St. Maria Heimsuchung, die von 1903/04 bis 1906 erbaut wurde, befindet sich das Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“. Wer sich für Sakralbauten interessiert, kann bei einem Besuch beide Kirchen als eigene Stationen der Werler Kulturgeschichte betrachten.
Museumssammlung und Kurpark
Das Museum Forum der Völker umfasst mehr als 10.000 Gegenstände außereuropäischer Kunst und Alltagskultur und gilt als größtes Völkerkundemuseum Westfalens. Seine Sammlung setzt einen anderen Schwerpunkt als die Stadtgeschichte und die Malerei im Museum am Rykenberg: Hier stehen Kunst und Alltagskultur aus anderen Weltregionen im Mittelpunkt.
Im Kurpark Werl können Sie bei einem Baumrundgang einheimische und fremdländische Baumarten kennenlernen. Der Park geht auf die Zeit des Solbades Werl zurück; seine Ursprünge reichen bis ins 19. Jahrhundert. So lässt sich der Besuch des Kurparks auch mit dem Interesse an der Geschichte des Ortes verbinden, ohne dass der Rundgang durch die Altstadt und die Museen denselben Schwerpunkt setzt.
Werler Kleeblatt mit dem Rad
Das „Werler Kleeblatt“ besteht aus vier thematischen Rundkursen durch das Werler Stadtgebiet. Jeder ist 17 bis 22 Kilometer lang; die Routen können einzeln oder miteinander kombiniert gefahren werden. Sie führen über verkehrsarme Wirtschafts- und Radwege durch die Landschaft und bieten Eindrücke abseits der Hauptverkehrswege. Die Längen geben Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt, um zu entscheiden, ob eine einzelne Runde oder eine Kombination besser zu Ihrer Tagesplanung passt. Da sich die Streckenbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor der Fahrt.
Für eine aktivere Gestaltung können Sie den Baumrundgang oder eine der Radrunden einbeziehen. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Ihren Interessen gestalten und ihn um einen Baumrundgang oder eine Radrunde ergänzen.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Soest
Auch das übergeordnete Reiseziel Soest bietet eigenständige Kulturthemen. In Soest vermittelt das Osthofentormuseum mit Informationstafeln, großformatigen Texten, Fotos, Grafiken und einem Stadtmodell einen Überblick über die mehr als 1000-jährige Geschichte und die topografische Entwicklung der Stadt. Das Museum Wilhelm Morgner mit RAUM SCHROTH zeigt Wechselausstellungen und eine ständige Ausstellung des Soester Expressionisten Wilhelm Morgner. Die Soester Fehde findet alle zwei Jahre in Soest statt und bringt mehr als 900 Mitwirkende aus zwölf europäischen Nationen zusammen. Wenn Sie dieses Festival in Ihre Planung aufnehmen möchten, prüfen Sie die Termine vor der Reise.
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