Wassenach: Hotels und Unterkünfte

Wassenach zeigt sich in Bauwerken, Wanderwegen und geologischen Aufschlüssen. Geschichte und Landschaft treten dabei in unterschiedlichen, konkret sichtbaren Formen hervor.

Landschaft

Die Mauerley in Wassenach ist ein natürlich aufgeschlossener Basaltlavastrom. Ihre Blockfelder bieten einigen seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum, und die Mauerley ist jederzeit frei zugänglich. Zugleich sind dort Abbauspuren vom Keilspalten und Sprengen zu erkennen. Mauerley bewahrt außerdem Zeugnisse des römischen Abbaus vulkanischen Materials; auch im Mittelalter und in der Neuzeit wurde dort von Menschen Basanit gebrochen.

Der Nationale Geopark Laacher See bietet Geopfade, Wander- und Radwege, Besucherbergwerke und Museen. Sein Schwerpunkt liegt auf der Geologie- und Abbaugeschichte der vulkanischen Osteifel. Der Laacher See zeugt von einem der stärksten Vulkanausbrüche Mitteleuropas. Direkt an Wassenach vorbei führt der Fernwanderweg Höhlen- und Schluchtensteig.

Geschichte

St. Remigius in Wassenach ist eine dreischiffige neuromanische Pfarrkirche, die 1852 fertiggestellt wurde. Ihr kleinerer Turm stammt noch von einer Kapelle, die erstmals 1322 erwähnt wurde; der neuere Turm wurde 1898 vollendet. In St. Remigius befinden sich ein marmorener Hochaltar von 1771 mit Figuren von Augustinus, Remigius und Ambrosius sowie Buntglasfenster, die 1928 von Wassenacher Familien gestiftet wurden.

Das Burghaus von 1772 bildet das Zentrum der historischen Bausubstanz Wassenachs. Maria Laach wurde 1093 gegründet.

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