Sosberg: Hotels und Unterkünfte
Zwischen Sosberg und Mörsdorf überspannt die Geierlay-Hängebrücke das Tal. Sie ist 360 Meter lang und 100 Meter hoch. Wer ein Hotel in Sosberg buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Natur
Von Sosberg aus sind mehrere nahe gelegene Wanderwege erreichbar, darunter der Masdascher Burgherrenweg, eine Verbindung zum Saar-Hunsrück-Steig, die Geierlay-Schleife sowie die Premiumschleifen Altlayer-Schweiz und Layensteig Strimmiger Berg. In der weiteren Hunsrück-Region ist der Saar-Hunsrück-Steig mit 111 Traumschleifen für Tages- und Halbtagestouren verbunden.
Sosberg bietet einen ausgewiesenen Wanderparkplatz an der Hauptstraße 28 mit Sanitäreinrichtungen und einer Ladestation für Elektrofahrzeuge. Zur Brücke führt ein ungefähr 1,5 Kilometer langer Weg zu Fuß; eine direkte Zufahrt mit dem Auto zur Brücke gibt es nicht.
Der Aussichtspunkt Riesenbank in Sosberg blickt in Richtung Eifel und zum Brückenkopf der Geierlay. Die Riesenbank ist aus lokal bezogener Douglasie gefertigt und liegt am Weg zwischen Besucherparkplatz und Geierlay. Sie ist ein Ort zum Pausieren, Picknicken und Fotografieren.
Die Geierlay kann in beide Richtungen überquert werden. Fahrräder dürfen mit auf die Brücke, müssen dort jedoch geschoben werden. Ein schmaler Kinderwagen kann über die Geierlay mitgenommen werden. Hunde sind erlaubt, wenn sie an der Leine geführt werden.
Eröffnet wurde die Geierlay am 3. Oktober 2015. Das Besucherzentrum in Mörsdorf dokumentiert ihre Konstruktion und Planung und umfasst ein Museums-Café. Auf dem Weg von Mörsdorf zur Geierlay informieren Tafeln über erneuerbare Energien und Klimaschutz. Der Name Geierlay leitet sich vom historischen Flurnamen „Geierslay“ ab, wobei „Ley“ für Fels oder Klippe steht. Ihre Konstruktion wurde nepalesischen Hängebrücken nachempfunden.
Kultur und Geschichte
Die katholische St.-Matthias-Kirche in Sosberg wurde 1769 erbaut. Erstmals wurde Sosberg 1330 unter dem Namen „Soysbergh“ dokumentiert. Bis 1781 war Sosberg ein „Dreiherrisches Territorium“.
Das Wappen von Sosberg greift mehrere historische Bezüge auf: Ein rotes Kreuz auf silbernem Grund erinnert an Kurtrier, das silberne Jagdhorn identifiziert die Herrschaft Beilstein, und die silberne Hellebarde verweist auf den heiligen Matthias, den Patron der Kirche. Das grüne Mittelfeld steht für die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde. Das silbern-rot karierte Muster repräsentiert die Hintere Grafschaft Sponheim.
Weitere Zielseiten im Unterkunftsverzeichnis: Filz, Ellenz-Poltersdorf, Walhausen, Briedern, Forst (Eifel), Reidenhausen, Kaifenheim.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cochem-Zell.
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