Landschaft
Großlangenfeld umfasst Flächen innerhalb des 164 Hektar großen Naturschutzgebiets Alfbachtal mit Tunenbach und Hollbach. Die geschützte Tallandschaft wird als charakteristisch für die Ausläufer der Schneifel beschrieben und enthält seltene natürliche Lebensraumtypen. Die lokale Landschaft ist außerdem durch fast ein Drittel Wald geprägt und liegt zwischen den Wasserläufen Alf und Ihren; die durchschnittliche Höhenlage des Dorfes beträgt etwa 505 Meter.
Kultur und Geschichte
Zu den dokumentierten Kultur- und Geschichtszeugnissen gehört St. Laurentius, eine spätgotische Steinkirche, die wahrscheinlich aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts stammt. Sie besitzt einen Westturm, ein Langhaus und einen Chor. Ihr Hochaltar und der Seitenaltar wurden 1618/19 gestiftet und später restauriert.
Großlangenfeld bewahrt außerdem den jahrhundertealten Brauch des Johannesweins: Der Wein wird alljährlich während des religiösen Gottesdienstes am 27. Dezember gesegnet und verkostet. Weitere dokumentierte Zeugnisse sind ein wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert stammendes Backhaus und vier alte steinerne Wegekreuze. Drei davon stammen aus dem 18. Jahrhundert, eines aus dem 17. Jahrhundert.
Geografische Einordnung
Im umliegenden Gebiet von Großlangenfeld liegen das Neubaugebiet Hünert und Hardt. In der Nähe von Großlangenfeld befinden sich Hernackberg und Hohberg. Im weiteren regionalen Umfeld liegen Schloß Falkenstein, Schwirzheimer Kopf, Kasselburg sowie Ruines du château de Vianden, cote Sud.
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