Steinborns historischer Ortskern ist als geschützte Denkmalzone ausgewiesen und bewahrt das Erscheinungsbild eines ländlichen Dorfes um 1850. Innerhalb des geschützten Ortskerns sind Bauernhöfe erhalten, die vom späten 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts datieren.
Kultur
Die Filialkirche St. Hubert ist eine Saalkirche von 1820 mit Sakristeianbau und einem vermutlich wiederverwendeten Portal, das mit 1747 bezeichnet ist.
Auf dem Höhenrücken südlich von Steinborn am Lehmweg steht die Markuskapelle, die vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammt. Auf der Held befindet sich außerdem das Heltenkreuz, ein 2,60 Meter hohes Nischenkreuz, das vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammt.
Steinborn hatte 1654 drei Kapellen, die dem heiligen Hubertus, der heiligen Luzia und Johannes dem Täufer geweiht waren. Neben der Kirche steht die Lourdes-Mariengrotte, die in den 1930er-Jahren von Anna Esch erbaut wurde.
Natur
Steinborn liegt in der Kyllburger Waldeifel auf der östlichen Hochterrasse der Kyll und auf durchschnittlich 480 Metern Höhe.
Westlich von Steinborn erhebt sich der Held auf fast 530 Meter. Der Steinborner Wald umfasst die Höhen der Eischberge, die bis zu 570 Meter erreichen. Der Witumsberg ist eine mit Steinborn verbundene 547 Meter hohe Erhebung.
Freizeit
Im umliegenden Bitburger Land gehört Wandern zu den beworbenen Freizeitaktivitäten. Im Freizeitbad Cascade werden dort Schwimmen und Wellness angeboten.
In kleinen Hausbrennereien des umliegenden Bitburger Landes wird eine Reihe von Schnäpsen hergestellt. Im weiteren regionalen Umfeld des Bitburger Landes verbindet ein Radwegenetz Bitburg mit Trier, Luxemburg und der Vulkaneifel.
Die Grillhütte in Steinborn kann für Veranstaltungen gebucht werden.
Wer ein Hotel in Steinborn buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.