Wawern: Kapellenkunst, Kreuze und Bräuche
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Wawern verbindet Kunst in der St.-Apollonia-Kapelle mit Kreuzen, ausgeschilderten Wanderwegen und wiederkehrenden örtlichen Bräuchen. Die Themen setzen unterschiedliche Akzente für Ihre Reiseplanung: sakrale Kunst und Geschichte, Bewegung im Freien oder ein Besuch zu einem bestimmten Festtermin.
Kunst in der St.-Apollonia-Kapelle
Zentrales Kunstwerk der St.-Apollonia-Kapelle ist ein 14-Nothelfer-Altar aus dem 18. Jahrhundert. An den Wänden befinden sich Malereien, die Christoph März, der „Malerpastor von Eschfeld“, in den Jahren 1929 bis 1931 schuf. So begegnen in der Kapelle ein Altar aus dem 18. Jahrhundert und Wandmalereien aus einer späteren Zeit. Wer sich für sakrale Kunst interessiert, findet hier zwei klar unterscheidbare Kunstwerke und ihre Datierungen.
Kreuze und archäologische Spuren
An der Hauptstraße steht ein spätbarockes Schaft- beziehungsweise Glockenblumenkreuz aus rotem Sandstein. Das Kreuz ohne Inschrift stammt aus dem Jahr 1758 und gehört zum sogenannten Sefferner Typ. Ein Wegekreuz bei Burgstraße 7 ist als Schaftkreuz mit der Bezeichnung „1797 (?)“ im Nachrichtlichen Verzeichnis der Kulturdenkmäler im Eifelkreis Bitburg-Prüm geführt, Stand 2024. Die beiden Datierungen setzen unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte für die Beschäftigung mit den Kreuzen im Ort.
Auch die Archäologie gehört zur Geschichte Wawerns: 1932 wurden nordöstlich des Ortes in der heutigen Gemarkung „Hirscheid“ zehn keltische Gräber und ein Bestattungsofen entdeckt. Gut erhaltene Urnen, glasierte Teller und Schalen sowie Schmuckstücke, Fibeln und Broschen aus den Wawerner Funden sind heute im Rheinischen Landesmuseum in Trier zu sehen. Wenn Sie die Sammlung besuchen möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsinformationen des Museums.
Wanderwege und örtliche Bräuche
Für Wanderungen gibt es in Wawern zwei ausgeschilderte Wege mit den Nummern 7 und 8. Die Beschilderung bietet eine Orientierung für die Tourenplanung; da sie sich ändern kann, prüfen Sie sie vor dem Aufbruch. So bleibt die Wegeauswahl an der aktuellen Wegweisung ausgerichtet.
Auch die örtlichen Bräuche geben Anhaltspunkte für die Reiseplanung. Die traditionelle Kirmes findet seit den 1960er Jahren jedes Jahr am Wochenende nach dem 18. August statt. Am 30. April stellt die Freiwillige Feuerwehr den Maibaum auf, dessen Krone die Kinder schmücken. Am Karnevalssamstag findet ein Karnevalsumzug statt, den der KV Legendär organisiert. Die Kirmes ist an ein Wochenende nach einem festen August-Datum gebunden, das Maibaumaufstellen an den 30. April und der Umzug an den Karnevalssamstag. Wenn ein Fest Ihren Reisegrund bestimmt, prüfen Sie die Termine für Ihr Reisejahr.
Weitere Themen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Über Wawern hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm weitere eigenständige Themen. In Waxweiler vermittelt das Devonium komplexe Zusammenhänge der Paläontologie und der Wissenschaft vom fossilen Leben auf spielerische Weise. Das Westwallmuseum ist in drei begehbaren Geschossen eines Bunkers eingerichtet; in unterirdischen Gängen und Räumen zeigt es eine militärhistorische Ausstellung.
Zum Besucherbergwerk Mühlenberger Stollen Bleialf gehören ein Bergbaupfad mit zahlreichen Informationstafeln zur Bergbaugeschichte des Gebietes und einstündige Führungen. Dabei lernen Besucher den Erzabbau in Bleialf von der Geologie bis zur angewandten Technik kennen. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Führungstermine. Die Wasserburg Rittersdorf ist rund 700 Jahre alt, seit ihrer Erbauung nahezu unverfälscht erhalten und vermittelt ein eindrucksvolles Bild spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Renaissance-Wohnkultur. In der Burg gibt es ein privat geführtes Restaurant mit feiner Landküche; klären Sie vor einem Besuch, ob es geöffnet ist.
Für Ihre Suche nach einem Hotel in Wawern hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihrer Reise festzulegen: Möchten Sie sich vor allem mit Ortsgeschichte beschäftigen, wandern oder einen Aufenthalt an einem Veranstaltungstermin ausrichten? Wenn Sie weitere Themen in Ihre Planung einbeziehen, bietet der Eifelkreis Bitburg-Prüm zusätzliche Anknüpfungspunkte, von Bergbau und Paläontologie bis zu Burg- und Militärgeschichte.
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