Krickenbach – Schweinstal und Sandsteinkunst
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Krickenbach verbindet eine Landschaft aus Wasser und Sandstein mit einem Weg, der sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden lässt. Im Schweinstal verläuft der Weg entlang einer Seenplatte; dazu kommen 13 Sandsteinskulpturen und eine lange Verbindung zum örtlichen Steinhandwerk. Wenn Sie für Ihre Reise Natur, Bewegung und Kunst zusammen denken möchten, finden Sie hier konkrete Anknüpfungspunkte für die Wahl Ihres Aufenthaltsorts.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchs Schweinstal
Der gut ausgebaute Weg durch das Schweinstal kann von der Bundesstraße 270 in Richtung Queidersbach zu Fuß begangen oder mit dem Fahrrad befahren werden. Sein Verlauf entlang der Seenplatte gibt dem Weg einen landschaftlichen Rahmen. Zu Fuß können Sie die Strecke in Ihrem eigenen Rhythmus erleben; mit dem Fahrrad wählen Sie dieselbe Route für eine Tour auf zwei Rädern.
Sandsteinkunst entlang des Weges
Entlang des Weges stehen 13 von Künstlern geschaffene Sandsteinskulpturen. Sie entstanden 1986 im Rahmen des ersten Bildhauersymposiums in Rheinland-Pfalz. Unterschiedliche Formen machen die Arbeiten zu mehr als einer bloßen Reihe: Michael Dan fertigte seine Skulptur „Passage“ aus einem einzigen Stein, der zugesägt und gespalten wurde. Rainer Fests „Von hier aus“ besteht aus drei stelenartigen Blöcken aus rötlichem Sandstein. Sie bilden einen Raum, den Besucher betreten können. Albert Hettingers „Auf und ab“ setzt dagegen auf zwei große Sandsteinblöcke und ist 5,5 Meter hoch.
Die Werke laden dazu ein, beim Weg durch das Schweinstal auf Material, Form und Maßstab zu achten. Für kunstinteressierte Reisende bieten sie einen anderen Blick auf den Sandstein, der auch das örtliche Handwerk prägt. Beim Bildhauersymposium 2009 in Krickenbach stammte der verwendete Sandstein aus dem Natursteinpark Krickenbach von Jürgen Picard.
Sandstein als Teil des Ortsbilds
Im Schweinstal liegen das Carl Picard Natursteinwerk, Sandsteinbrüche und ein Sägewerk. Das Werk verarbeitet Sandstein aus eigenen Steinbrüchen. Auch in der Umgebung des Schweinstals sind die heimischen Produkte des Fachbetriebs sichtbar: Buntsandstein findet sich dort in Mauerwerken, Fassadenverkleidungen und Skulpturen. So begegnet Ihnen der Stein nicht nur als Kunstwerk am Weg, sondern auch als Werkstoff im näheren Umfeld.
Eine weitere architektonische Facette bietet die Protestantische Kirche Krickenbach. Sie wurde 1964–1965 aus rotem Buntsandstein aus der Umgebung errichtet und ist bis heute im Wesentlichen in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten. Wer sich für regionale Materialien interessiert, kann hier eine Kirche und die Skulpturen im Schweinstal als unterschiedliche Beispiele für den Einsatz von Sandstein betrachten.
Kurse und Maibaumfest
Jeden Sommer finden im Sandsteinbruch der Firma Picard im Schweinstal Bildhauerkurse unter der Leitung des Bildhauers Willi Bauer statt. Wenn Sie sich für die Kurse interessieren, prüfen Sie die Termine vor Ihrer Reise. Auch das Maibaumfest ist ein wiederkehrender Anlass im Ort: Es findet jährlich in und vor der Mehrzweckhalle „In den Dorfwiesen“ statt. Die aktuellen Festdaten sollten Sie vor der Reiseplanung prüfen.
Krickenbach eignet sich damit als Suchziel für Reisende, deren Interessen beim Aufenthalt auf dem Weg durch das Schweinstal, den Sandsteinskulpturen, dem Werkstoff und der örtlichen Architektur liegen. Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie diese Interessen mit Ihren eigenen Reiseplänen abgleichen.
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