Zum Inhalt

Kollig – Ortsgeschichte und Ausblicke am Sammetzkopf

Unterkünfte in Unterkünfte in Kollig

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Kollig verbindet markante Zeugnisse seiner Geschichte mit einem Aussichtspunkt und einem Wanderziel. Die heutige St.-Willibrorduskirche, ein Nischenwegekreuz am Alten Weg und der Sammetzkopf setzen unterschiedliche Akzente: Hier geht es um historische Daten und Bauwerke, dort um den Blick auf Münstermaifeld und die Vulkane der Osteifel. Wer eine Reise nach Kollig plant, kann so zwischen Ortsgeschichte, Landschaft und Wandern eigene Schwerpunkte setzen.

File:KolligStWillibrord3.jpg File:KolligStWillibrord3.jpg Foto: LigaDue via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschichte im Ortsbild

Kollig wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige St.-Willibrorduskirche stammt aus dem Jahr 1729. Beide Daten geben einen konkreten Einstieg in die Ortsgeschichte: Die erste Erwähnung reicht weiter zurück als die Bauzeit der heute genannten Kirche. Am Alten Weg steht außerdem ein Nischenwegekreuz mit der Datierung „bez. 1623“. Es ist ein weiterer historischer Bezugspunkt in Kollig, der sich von den Angaben zur Kirche und zur urkundlichen Erwähnung unterscheidet.

Diese Zeugnisse machen verschiedene Zeitebenen sichtbar, ohne dass sie miteinander verwechselt werden müssen: 1279 bezeichnet die erste urkundliche Erwähnung Kolligs, 1729 das Jahr, aus dem die heutige St.-Willibrorduskirche stammt, und „bez. 1623“ die Datierung des Nischenwegekreuzes. Wenn Sie sich für Ortsgeschichte interessieren, geben die drei Angaben eine kompakte Orientierung dafür, worauf Sie beim Erkunden des Ortes achten können.

Ausblicke am Sammetzkopf

Vom Sammetzkopf reicht der Blick nach Münstermaifeld mit seiner Stiftskirche und zu den Vulkanen der Osteifel. Das Gipfelkreuz ist weithin sichtbar und wird auch bei Dunkelheit beleuchtet. Damit stehen am selben Aussichtspunkt sowohl die Fernsicht als auch das Kreuz als Orientierungspunkte im Mittelpunkt. Die genannten Blickziele eröffnen eine landschaftliche Perspektive auf Münstermaifeld und die Osteifel, während die Beleuchtung das Gipfelkreuz auch nach Einbruch der Dunkelheit kennzeichnet.

Diese Kombination spricht Reisende an, die bei einem Aufenthalt nicht nur einen Ort, sondern auch seine landschaftlichen Blickbezüge kennenlernen möchten. Münstermaifeld mit seiner Stiftskirche und die Vulkane der Osteifel sind dabei die konkreten Ziele des Blicks vom Sammetzkopf. Das weithin sichtbare und bei Dunkelheit beleuchtete Kreuz bildet einen eigenen Akzent. So bietet sich ein anderer Schwerpunkt als bei einem Besuch der Kirche oder der historischen Zeugnisse im Ort.

Wandern zum Kolliger Hochkreuz

Auch der Pyrmonter Felsensteig ist mit einem lokalen Ziel verbunden: Wer ihn wandert, gelangt zum Kolliger Hochkreuz. Für die Planung ist diese Verbindung hilfreich, wenn Sie Wandern in Ihre Reise einbeziehen möchten. Sie können damit ein konkretes Wanderziel neben den historischen Themen und dem Aussichtspunkt vormerken, ohne diese verschiedenen Interessen gleichzusetzen.

Die Route und das Ziel sind dabei klar benannt: Der Pyrmonter Felsensteig führt Wandernde zum Kolliger Hochkreuz. Das ist eine andere Art, Kollig zu entdecken, als sich an den Daten der Kirche und des Wegekreuzes zu orientieren oder vom Sammetzkopf aus in die Landschaft zu schauen. Welche dieser Perspektiven zu Ihrem Aufenthalt passt, hängt davon ab, ob Sie eher Ortsgeschichte, Ausblicke oder eine Wanderung in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten.

Anzeige

Kultur im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz

Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz ergänzen weitere, eigenständige Kulturthemen den Blick auf die Region. Die Genovevaburg wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut und ist eines der Wahrzeichen von Mayen. An der Sayner Hütte stehen dagegen Industriegeschichte und Ausstellungen im Mittelpunkt: Sie ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Nach Restaurierungen laden moderne Ausstellungen und multimediale Inszenierungen zum Entdecken ein; außerdem bietet die Sayner Hütte Führungen und kreative Workshops an.

Diese Beispiele gehören zum übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz und sind von den Kolliger Ortsmerkmalen zu unterscheiden. Sie zeigen weitere kulturhistorische Themen, die Sie bei Ihrer Reiseentscheidung berücksichtigen können: die Geschichte einer Burg in Mayen oder das industrielle Erbe und die Ausstellungen an der Sayner Hütte. Für die Orientierung bleibt dabei wichtig, ob Sie Ihre Interessen auf Kolligs eigene Zeugnisse und Landschaft richten oder auch solche übergeordneten Themen einbeziehen möchten.

Unterkunft nach Reiseinteresse auswählen

Wenn Sie eine Unterkunft für Ihre Reise nach Kollig suchen, können die unterschiedlichen Schwerpunkte als Auswahlhilfe dienen. Überlegen Sie zunächst, ob Sie vor allem die Ortsgeschichte, die Aussicht am Sammetzkopf oder das Wandern zum Kolliger Hochkreuz in Ihre Planung aufnehmen möchten. Wer sich für mehrere dieser Themen interessiert, kann sie als verschiedene Gründe betrachten, Kollig näher kennenzulernen. Eine Suche nach Hotels in Kollig führt Sie vom Reiseziel zur Buchungsmöglichkeit; welche Unterkunft zu Ihren Vorstellungen passt, entscheiden Sie anhand Ihrer eigenen Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Luxem, Nörtershausen, Polch, Weitersburg, Winningen, Rieden, Rhens, Kettig.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.