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Bell entdecken: Aussicht, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Unterkünfte in Bell

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bell spricht Reisende an, die Aussicht, Wege, Festkultur und Geschichte miteinander verbinden möchten. Der Aussichtsturm Bell, der Saar-Hunsrück-Steig, die Hügelgräber von Bell, das ehemalige Manganerzbergwerk „Ilse“ und der Beller Markt eröffnen dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Wenn Sie einen Ort nicht nur nach einem einzigen Ausflugsziel beurteilen möchten, finden Sie in Bell sowohl Landschaftsblick als auch Kultur- und Veranstaltungsthemen. Diese Mischung aus Aussichtsturm, Steig, Gräberfeldern, Bergwerk und Markt unterstützt eine Reiseplanung, bei der Interessen und Tagesgestaltung offen bleiben können.

Aussicht und Wege

Der Aussichtsturm Bell liegt auf 463 Metern Höhe, unweit der Verbindung von der B 327 in Richtung Buch, und bietet einen herrlichen Ausblick über die Hochfläche. Der Landschaftsblick ist damit ein klarer Schwerpunkt des Ortes. Zugleich bereichert der Aussichtsturm das Angebot für Wanderer und Radfahrer. Der Saar-Hunsrück-Steig gehört ebenfalls zu den touristischen Angeboten in Bell. Für aktive Reisende lassen sich dadurch der weite Blick vom Turm und der Saar-Hunsrück-Steig als unterschiedliche Interessen berücksichtigen, ohne eine bestimmte Streckenplanung vorauszusetzen.

Hügelgräber und Rundweg

Die Hügelgräber von Bell liegen entlang eines beschilderten Rundwegs. Für Reisende, die die Hügelgräber von Bell mit dem beschilderten Rundweg verbinden möchten, ist diese Verbindung besonders interessant. Der Rundweg gibt dem Besuchsthema eine nachvollziehbare Form, während die Grabhügel selbst den historischen Bezug setzen.

Der Beller Markt

Der Beller Markt ist heute ein großes Volksfest mit circa 400 Verkaufsständen und Fahrgeschäften. Damit steht in Bell neben Aussicht und Archäologie auch ein Veranstaltungsthema im Vordergrund. Der Markt ist besonders für Reisende interessant, die bei ihrem Aufenthalt in Bell nicht nur Landschaft und historische Orte, sondern auch einen großen Festanlass berücksichtigen möchten.

Archäologische Geschichte in Fuchshohl

Das eisenzeitliche Grabhügelfeld „Fuchshohl“ bei Bell umfasst ein Wagengrab. Das Gräberfeld von Bell ist aufschlussreich für das zeitliche Verhältnis der älteren Körperbestattung zur jüngeren Brandbestattung in der Jüngeren Hunsrück-Eifel-Kultur (HEK II). Körperbestattung und Brandbestattung bezeichnen dabei zwei unterschiedliche Formen des Umgangs mit Verstorbenen; die Bezeichnungen „älter“ und „jünger“ markieren ihre zeitliche Abfolge innerhalb dieser Kultur.

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Im Gemeindewald im Flur „Fuchshohl“ östlich der Hunsrückhöhenstraße wurden 1938 im Zuge von Rodungsmaßnahmen 29 Grabhügel untersucht. Dabei wurden insgesamt 47 Bestattungen festgestellt, darunter acht ohne Beigaben.

Das ehemalige Manganerzbergwerk „Ilse“

Zum ehemaligen Manganerzbergwerk „Ilse“ gehören eine Abraumhalde und eine Schautafel mit detaillierten Informationen. Das Bergwerk erweitert die kulturhistorische Perspektive um einen früheren Rohstoffstandort. Wenn Sie in Bell unterschiedliche Spuren der Vergangenheit zusammen betrachten möchten, können Sie neben dem eisenzeitlichen Gräberfeld auch das ehemalige Manganerzbergwerk „Ilse“ als konkretes Thema gezielt einbeziehen.

Für eine ergänzende regionale Orientierung finden Sie hier auch Leideneck.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bell (Hunsrück).

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