Gräfenhausen: Weinbau, Wanderwege und Burgenblick
Gräfenhausen verbindet eine über 650 Jahre alte Weinbautradition mit Wanderwegen, einem markanten Aussichtspunkt und traditionsreichen Dorffesten. Für Sie entsteht ein Reiseziel, das Landschaft, regionale Weinbaukultur und kulturhistorische Entdeckungen auf engem Ortsbezug zusammenführt. Die Besonderheiten liegen dabei in konkreten Wegen, Plätzen und Bauwerken, die verschiedene Reiseinteressen ansprechen.
Weinbau als prägender Ortscharakter
Gräfenhausen hat eine Weinbautradition von über 650 Jahren. Seit dem 14. Jahrhundert betrieben die Zisterzienser in Gräfenhausen Weinbau. Bis heute pflanzen Winzer den Gräfenhausener Spätburgunder an sonnenverwöhnten Hängen auf nährstoffreichem Rotliegend. Die Verbindung von sonnenverwöhnten Hängen, nährstoffreichem Rotliegend und dem Gräfenhausener Spätburgunder verknüpft die heutige Landschaft mit der langen Weinbaugeschichte des Ortes.
Berge, Kastanienwälder und weiter Blick
Gräfenhausen ist von Bergen und Kastanienwäldern umgeben. Am Aussichtspunkt Gräfenhausen Burgenblick bietet sich ein Blick auf die Burgendreifaltigkeit aus Trifels, Anebos und Scharfenberg (Münz). Zwei Tische mit Bänken stehen dort für eine Pause bereit. Der Aussichtspunkt ist zugleich ein Ort, an dem mehrere Wanderwege zusammenkommen: Hier verlaufen der Mönchsweg, der Burgunderweg und der Pfälzer Weinsteig.
Wanderwege mit unterschiedlichen Ausgangspunkten
Der Burgunderweg startet in Gräfenhausen am Mönchsbrunnen und führt durch Wiesen und Weinberge. Der Burgunderweg ist auch mit dem Kinderwagen begehbar. Der Wildsauweg beginnt am Sportplatz in Gräfenhausen in der Straße „Zur Holderquelle“. Vom Wildsauweg zweigt ein Pfad zum Krappenfelsen ab. Dort bietet sich ein Panoramablick über das Queichtal und den Pfälzerwald bis in die Rheinebene. Die unterschiedlichen Startpunkte und Landschaftsbilder erleichtern es Ihnen, eine Wanderung passend zu Ihren Interessen und zur jeweiligen Begleitung auszuwählen.
Kapelle und Feste im Ortsleben
Im Zentrum von Gräfenhausen steht die Kapelle St. Johannes der Täufer. Sie beherbergt einen umgestalteten Barockaltar, eine Statue des heiligen Johannes des Täufers, ein Taufbecken und einen Kristalllüster. Die Kapelle wurde erbaut, um den katholischen Bewohnern von Gräfenhausen insbesondere im Winter den beschwerlichen Weg ins benachbarte Eußerthal zu ersparen. Zum regionalen Veranstaltungskalender gehören außerdem das Burgunderweinfest und die Wildsaukerwe. Das Burgunderweinfest findet traditionell seit über 30 Jahren am dritten Wochenende im Juni auf dem Hans-Stöcklein-Platz in Annweiler-Gräfenhausen statt. Die Wildsaukerwe ist ein traditionelles Dorffest im September mit Festzelt, Musik, Kerweredd, Umzug und pfälzischem Essen wie Wildsau-Braten. Die beiden Feste liegen in unterschiedlichen Monaten und strukturieren den örtlichen Jahreslauf mit eigenen Terminen.
Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung
Für die Tagesplanung lassen sich in Gräfenhausen der Weinbau und die Feste, die Wege durch Wiesen und Weinberge, der Burgenblick und die Kapelle im Ortszentrum als unterschiedliche Schwerpunkte verbinden. Die Startpunkte am Mönchsbrunnen und am Sportplatz markieren zwei unterschiedliche Ausgangslagen innerhalb Gräfenhausens und erleichtern die Tagesplanung für einzelne Wege und deren Verlauf vor Ort.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Annweiler am Trifels.
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