Großbundenbach: Hotels und Unterkünfte
Großbundenbach liegt im Pfälzer Mühlenland, einem Tourismus- und Wandergebiet. Wer ein Hotel in Großbundenbach buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Natur
Großbundenbach liegt bei etwa 399 Metern auf der Sickinger Höhe am südwestlichen Rand des Plateaus. Der Ort ist in landwirtschaftliche Flächen und einen fast durchgehenden Gürtel aus Obstgärten eingebettet. Die Hänge der Täler rund um Großbundenbach sind überwiegend bewaldet, während wasserführende Täler in der Landschaft als Weideland genutzt werden. Senken entlang von Feldwegen haben im Großbundenbacher Gebiet zur Entstehung natürlicher Biotope beigetragen.
Wege
Zu den benannten örtlichen Wegen gehören der 2,5 Kilometer lange Naturlehrpfad, der 5 Kilometer lange Heuweg, der 7,5 bis 10 Kilometer lange Homburger Pfad, der 5,5 Kilometer lange Schäfersgrunder Schluchtenweg, der 6 Kilometer lange Bundenbacher Talweg und der 3 Kilometer lange Burgweg. Der Naturlehrpfad verfügt über Schaukästen zu heimischen Tieren und Informationstafeln, die Baumarten identifizieren. Die Genovevaquelle ist eine von zwei Sandsteinblöcken getragene Steinplattenformation, in deren Innerem eine Quelle austritt.
Traditionen
Walnüsse werden in Großbundenbach seit Langem für Kuchen, Gebäck und Walnussbrot verwendet. Seit 2008 findet als Teil dieser Walnusstradition jährlich das Walnussfest statt. Es bietet Walnussöl und mehr als 20 Walnussprodukte zum Probieren und Kaufen. Zum Programm gehören außerdem öffentliche Vorführungen von Imkereigeräten sowie Bienen hinter Glas. Eine Zählung aus dem Jahr 2008 verzeichnete mehr als 120 Walnussbäume in Großbundenbach, darunter traditionelle Hofbäume, Bäume hinter Häusern und Bäume, die über das örtliche Gebiet verteilt waren.
Kultur
Die Burgruine Bundenbach ist im Wesentlichen frei zugänglich. Sie steht auf einem hohen Plateauvorsprung zwischen den Tälern Bundenbach und Hoftal. Die protestantische Kirche St. Martin bewahrt ihre Ringmauer aus der Zeit, in der sie als befestigte Kirche diente. Sie verbindet einen romanischen Chorturm aus der Zeit um 1200 mit einem gotischen Kirchenschiff aus der Zeit um 1320. Die Fresken im Inneren stammen aus dem Jahr 1300 und wurden 1908 wiederentdeckt und freigelegt. Im Chor befinden sich kunstvolle Epitaphe; unter dem Altar liegt eine Krypta mit den Überresten adliger Familien.
Weitere Unterkunftsseiten: Rodalben, Merzalben, Busenberg, Dellfeld, Walshausen, Darstein, Contwig.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Südwestpfalz.
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