Oos entdecken: Quellenweg, Römergeschichte und St. Rochus-Kapelle
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Oos zwischen Natur und Geschichte
Oos verbindet tiefe Eifelwälder und den Oosbach mit der St. Rochus-Kapelle, dem Rehkreuz und dem römischen Ausava. Der Quellenweg, die Kapelle und die historischen Spuren geben dem Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte zwischen Landschaft und Geschichte. Zu diesen Themen gehören ein Weg durch Wald und Wasser, die Kapelle mit ihrem Glockenturm, römische Spuren und die St.-Rochus-Kirmes.
Der Quellenweg durch Wald und Wasser
Der Quellenweg ist eine mittelschwere Wanderung über 6,6 km mit einer Dauer von zwei Stunden. Er umrundet Oos und führt am mäandrierenden Oosbach entlang zurück nach Müllenborn; dabei verläuft er durch tiefe Eifelwälder und vorbei an Quellen. Der Ausdruck „mäandrierend“ bezeichnet den geschwungenen Verlauf des Oosbachs und erklärt damit eine sichtbare Landschaftsform entlang der Strecke.
Eine längere Option auf dem Rennrad
Die „Rennradtour 90 km“ ist eine schwere Rennradtour über 90,6 km. Im direkten Vergleich der Streckenlängen liegt sie deutlich über dem 6,6 km langen Quellenweg. Mit Wandern und Rennradfahren sind damit zwei unterschiedliche Fortbewegungsarten mit jeweils ausgewiesener Schwierigkeit dokumentiert.
Römische Spuren und St. Rochus
Das römische Oos, Ausava, war eine befestigte Raststation an der großen Römerstraße von Trier nach Köln. Der Glockenturm der St. Rochus-Kapelle in Oos war früher der Wachturm der damaligen Raststation an dieser ehemaligen Römerstraße und ist das älteste Bauwerk im Landkreis Vulkaneifel. Ausava ist mit einem befestigten Haupt-, Rast- und Einkaufsort verbunden. Die Bezeichnungen bündeln mehrere Funktionen desselben Ortes: Befestigung, Aufenthalt an der Römerstraße und Einkauf.
Der Glockenturm erinnert an die frühere Funktion der Raststation. In der St. Rochus-Kapelle finden regelmäßig Gottesdienste statt. Die römische Zuordnung betrifft dabei den Glockenturm und seine frühere Funktion; die regelmäßigen Gottesdienste beziehen sich auf die Kapelle.
Auch eine örtliche Tradition gehört zur Geschichte von Oos: Vom 16. August bis zum 18. August 2024 fand in Oos traditionsgemäß die St.-Rochus-Kirmes statt. Das Ereignis verweist auf die Verbindung zwischen Kapelle und Ortsleben. Es ergänzt die baulichen und römischen Spuren von Oos um einen Bezug zum örtlichen Festleben. Der genannte Termin bezeichnet ein vergangenes Fest des Jahres 2024 und keine aktuelle Veranstaltungsankündigung für Oos.
Das Rehkreuz auf der Anhöhe
Am Rehkreuz ist die Jahreszahl 1692 eingraviert. Das Rehkreuz wurde 1992 in seiner heutigen Form renoviert. Es steht auf einer Anhöhe, gehört zur Gemeinde Oos und befindet sich nicht weit von der einsamen Siedlung „Denkelseifen“ entfernt. Die Bezeichnung „einsam“ gehört dabei zur Siedlung „Denkelseifen“, nicht zum Rehkreuz.
Weitere Orte in der Umgebung
In der Umgebung finden Sie außerdem Gees, Müllenborn, Mürlenbach und Hinterhausen.
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