Gönnersdorf: Hotels und Unterkünfte

Gönnersdorfs Landschaft umfasst das Wirfttal, das Kylltal, die Dollendorfer Kalkmulde, die Wälder des Mottenbergs sowie umliegende Wiesen und Felder. Zur Reiseplanung gehört auch die Frage, ob man ein Hotel in Gönnersdorf buchen möchte.

Unterwegs

Drei örtliche Wanderwege in Blau, Orange und Rot sind durchgehend ausgeschildert. Entlang der Wege erläutern Tafeln die Sehenswürdigkeiten, die unterwegs angetroffen werden; die Touren beginnen am Pavillon auf dem Dorf- und Brunnenplatz. Der blaue Dorfrundweg bietet Ausblicke über das Kylltal und die Vulkaneifel. Parkmöglichkeiten gibt es am Start des blauen Wanderwegs auf dem Dorfplatz sowie bei Am Sportplatz in Richtung Tüschwieschen.

Natur

Am Ortsrand von Pinnert liegt ein aufgelassener Dolomitsteinbruch, der bis etwa 1920 betrieben wurde. Gönnersdorfs Kalkmagerrasen entstanden aus Wald und wurden durch Beweidung offen gehalten. Die Gönnersdorfer Leyen sind eine Dolomitfelsenkette am bewaldeten rechten Hang des Kylltals. Sie erstreckt sich über etwa 200 Meter und erreicht eine Höhe von bis zu 25 Metern. Das Hippelsteinchen ist ein etwa fünf Meter hoher und fünf Meter breiter Dolomitpilzfelsen.

Der Rundweg Hippelsteinchen und Fernsichten ist in einer Richtung mit einem weißen Pfeil auf orangefarbenem Grund markiert. Er führt durch mehrere Naturschutzgebiete und umfasst geologische sowie botanische Höhepunkte. Bis 2010 waren in Gönnersdorf fast 2.200 Tierarten aus 15 Gruppen dokumentiert.

Kultur und Geschichte

Der Lehrpfad zur Geschichte des Dorfes und seiner Landschaft nutzt sieben Informationstafeln. Sie erläutern historische Formen der Landnutzung und deren Einfluss auf die Pflanzen- und Tiervielfalt. Die Gönnersdorfer Kapelle ist erstmals 1632 urkundlich belegt. Seit mindestens der Weihe der Kapelle im Jahr 1831 wird Saint Lucia als Patronin verehrt.

Gönnersdorf ist 1136 erstmals unter dem Namen Guntersdorf belegt. Es wird angenommen, dass der Ort um das Jahr 1000 als fränkische Siedlung entstand.

Radfahren

Gönnersdorf liegt am 130 Kilometer langen Kylltal-Radweg zwischen Losheimer Graben und Trier. Die parallel verlaufende Bahnstrecke Köln–Trier bietet eine Möglichkeit zur Rückfahrt mit dem Zug. Außerdem ist das Dorf an das 150 Kilometer umfassende Radwegenetz der benachbarten Verbandsgemeinde Hillesheim angebunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vulkaneifel.

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