Nohn: Hotels und Unterkünfte

Nohn liegt in einer sanft fließenden Landschaft, die für die Vulkaneifel charakteristisch ist, und die Landschaft rund um den Ort lässt sich zu Fuß erkunden. Wer ein Hotel in Nohn buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Natur

Über Nohn können von Frühjahr bis Herbst Rotmilane beobachtet werden, besonders morgens und abends. Ziehende Kraniche werden als herbstliches Wildtiermerkmal rund um Nohn beschrieben.

Der Dreimühlen-Wasserfall ist als Naturdenkmal ausgewiesen und wird als Europas nördlichste Kalksinterablagerung beschrieben. Drei Karstquellwässer schufen dort eine etwa 300 Meter lange und etwa 100 Meter breite Sinterbank. Der Wasserfall entstand, nachdem beim Bau der Bahn nach Jünkerath drei Quellkanäle zusammengeführt worden waren; die Bahn wurde 1912 eröffnet. Weil sich Kalksinter in Moospolstern ablagert, wächst der Dreimühlen-Wasserfall jedes Jahr etwa 8 bis 10 Zentimeter in das Tal hinein.

Kultur

Die Pfarrkirche St. Martinus in Nohn wurde 1781 anstelle einer älteren Kirche errichtet. Ihr Turm stammt von einem gotischen Vorgänger, und im 19. Jahrhundert wurde ein neoromanisches Portal ergänzt. Die barocke Orgel entstand um 1720 als Chororgel für die Abtei St. Matthias in Trier und gelangte 1868 nach Nohn. Die barocke Kanzel kam aus der älteren Kirche; die Kirchenbänke tragen geschnitzte Abschlussstücke aus dem 18. Jahrhundert.

Die Nohner Mühle ist eine ehemalige Wassermühle am Ahbach. Das Café Nohner Mühle ist für Waffeln, hausgemachten Kuchen und herzhafte Snacks bekannt. Die Kapelle an der Nohner Mühle wurde 1804 nach einem Hochwasser errichtet und zwischen 2003 und 2006 umfassend restauriert; die ehemalige Wassermühle wird als Seminarhaus genutzt.

Die Heyerberg-Kapelle wurde 1874–1875 wiederaufgebaut. Entlang des Zugangs und auf dem Vorplatz wurden 14 Kreuzwegstationen aufgestellt.

Wandern

Eine ausgeschilderte 13 Kilometer lange Rundwanderung mit dem Titel „Rund um den Mordhügel“ startet und endet am Gemeindehaus von Nohn in der Kirchstraße und dauert etwa 3 Stunden und 20 Minuten. Zur Route gehören ein ehemaliger Basaltsteinbruch, ein mit Wasser gefüllter Steinbruchsee und Informationstafeln zur Geschichte des Steinbruchs. Die Rundwanderung beginnt entlang des Nohner Bachs und kehrt entlang des Ahbachs und vorbei an der Nohner Mühle nach Nohn zurück. Der Nürburgblick an der Route bietet den Blick auf die Nürburg-Ruine, die als etwa 12 Kilometer entfernt beschrieben wird.

An der Kirche in Nohn wird kostenloses Parken beschrieben. An der Nohner Mühle an der L 68 ist ein Parkplatz verzeichnet. Die Rundwanderung „Rund um Nohn: Wasser, Weiten, Weihrauch“ beginnt und endet am Gemeindehaus in der Kirchstraße in Nohn.

Weitere Unterkunftsseiten: Wiesbaum, Mehren, Kalenborn-Scheuern, Hillesheim, Neichen, Immerath, Oberstadtfeld.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vulkaneifel.

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