Neuhochstein: Hochstein, Wanderwege und Ortsgeschichte

Neuhochstein trägt seinen heutigen Namen erst seit 1927. Frühere Bezeichnungen waren um das Jahr 1300 „Kockenberch“, im Jahr 1352 „Kockenberg“ und im Jahr 1507 „Kackenberg“. Der neue Name wurde von der nahegelegenen Erhebung Hochstein abgeleitet.

Hochstein und Kackenberger Stein

Der Hochstein ist eine als Naturdenkmal ausgewiesene Basalt-Felsformation auf dem Kackenberger Stein, der auch als Neuhochsteiner Berg bezeichnet wird. Der Kackenberger Stein ist 525 m hoch und die höchste Erhebung des Westerburger Landes. Der Name Hochstein steht für die Felsformation; Kackenberger Stein und Neuhochsteiner Berg stehen für die Erhebung.

Routen für unterschiedliche Tagespläne

Die Höhner 8 umfasst die 9,8 km lange Hochsteinrunde. Diese führt durch Neuhochstein und dort südlich an Feldern und Weiden entlang. Unterwegs bietet die Hochsteinrunde faszinierende Fernblicke. Ortsdurchquerung, offene Landschaft und Aussicht liegen damit in einer einzigen Wanderung zusammen. Die Runde bleibt in der Ortslage verankert und öffnet sich zugleich zu den südlich gelegenen Feldern und Weiden.

Der 22 km lange Rundweg „Basalt und Braunkohle“ führt über Dreisbach zum Hochstein in Neuhochstein. Der etwa 20 km lange Alexandriaweg führt ebenfalls zum Hochstein in Neuhochstein. Die etwa 14 km lange Rundwanderung „SP8 Kackenberger Stein – Große Nister und zurück“ führt zum Kackenberger Stein in Neuhochstein. Die Distanzen reichen hier von etwa 14 km bis 22 km und führen je nach Route zum Hochstein oder zum Kackenberger Stein. Die 9,8 km der Hochsteinrunde und die 9 km der Kackenberg-Wanderung stehen den längeren Wegen gegenüber. Für einen Wandertag in Neuhochstein unterscheiden sich die Routen daher im Umfang und in den angeführten Zielpunkten. Der Weg „Basalt und Braunkohle“ führt zusätzlich über Dreisbach, während die SP8 die Große Nister einbezieht.

Eine verkürzte, etwa 9 km lange Kackenberg-Wanderung führte durch den herbstlichen Wald rund um Höhn. Der Kackenbergerstein ist mit 525,5 m die höchste Erhebung der Gemeinde. Der herbstliche Wald gibt dieser verkürzten Wanderung einen saisonalen Rahmen, während die Höhenangabe den örtlichen Landschaftsbezug ergänzt.

Waldkirmes und Ortskultur

Auf dem Hochstein findet im Sommer die Waldkirmes statt. In Neuhochstein gibt es am Freitag, dem 15. November, eine St.-Martinsfeier mit anschließendem Martinsumzug. Die beiden Veranstaltungen liegen an unterschiedlichen Terminen und Orten: Die Waldkirmes findet auf dem Hochstein im Sommer statt, die St.-Martinsfeier am 15. November in Neuhochstein.

Eine weitere Wanderung führt hinab ins Tal der Nister und zum Auslaufstollen der ehemaligen Braunkohlegrube Alexandria. Der Stollen verweist auf die frühere Nutzung des Gebiets, während das Tal der Nister einen weiteren Landschaftsraum neben Hochstein, Wald, Feldern und Weiden einbezieht. Damit reicht der Weg von den Höhen und offenen Flächen bis in das Nistertal und an den historischen Grubenstandort.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Höhn.

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