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Hüttersdorf zwischen Kirchen, Wald und Wanderwegen

Unterkünfte in Unterkünfte in Hüttersdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Pfarrkirche Kreuzerhöhung, die Marienkapelle auf dem Nachtrech, der Engelgrund und mehrere Wege geben Ihrem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte – von kulturgeschichtlichen Entdeckungen bis zu ausgedehnten Spaziergängen durch Wald und Feuchtbiotop.

Kirchengeschichte mit langer Tradition

Die Pfarrei Kreuzerhöhung Hüttersdorf ist bereits um das Jahr 700 nachgewiesen. Die heutige Pfarrkirche Kreuzerhöhung Hüttersdorf wurde nach den Plänen und unter der Bauleitung des Architekten Hans Geimer in den Jahren 1958/59 erbaut und am 8. November 1959 konsekriert.

Eine weitere Station der Ortsgeschichte ist die Marienkapelle Hüttersdorf. Sie wurde 1948 auf dem Alten Friedhof als Dank dafür errichtet, dass Hüttersdorf im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont geblieben war. Das Altarbild fertigte der einheimische Kunstmaler Nikolaus Wilhelm an. Die Kapelle steht auf dem Nachtrech, dem beherrschenden Hügel, auf dem die erste Hüttersdorfer Pfarrkirche erbaut wurde. Bauwerk, Altarbild und Standort erzählen so jeweils einen eigenen Teil der Geschichte Hüttersdorfs.

Wanderwege für verschiedene Tagespläne

Im Nordic-Walking-Park Hüttersdorf finden Sie leichte, mittelschwere und schwere Strecken von 4, 5,5 und 9 Kilometern. An den Ausgangspunkten informieren Tafeln über die Routen; Höhenprofile zeigen Steigungs- und Gefällstrecken. Die unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgrade erleichtern es, eine passende Wegidee für einen kürzeren Spaziergang oder eine längere Bewegungseinheit auszuwählen.

Der Hüttersdorfer Rundweg führt teilweise über befestigte Wege durch das unter Naturschutz stehende Feuchtbiotop Engelgrund. Außerdem verläuft der 13 Kilometer lange Premium-Wanderweg Bach- und Burrenpfad im Bereich von Hüttersdorf. Auf 1,3 Kilometern führt dieser Weg unter mächtigen Buchen und Eichen entlang, die seit mehr als zwei Jahrhunderten die Gemarkungsgrenze zwischen Hüttersdorf und Piesbach markieren. So verbinden sich auf den Wegen Naturbeobachtung, Bewegung und ein sichtbares Stück Landschaftsgeschichte.

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Engelgrund und Sodixpfädchen

Am Ortsrand des Gemeindebezirks Hüttersdorf liegt der Engelgrundweiher. Das anschließende Feuchtbiotop gehört zum 32,3 Hektar großen Naturschutzgebiet Engelgrund-Girtelwiese. Zusammen mit dem Rundweg bildet dieser Landschaftsraum einen konkreten Anlaufpunkt für alle, die ihren Aufenthalt mit geschützten Lebensräumen und einer Wegstrecke durch die Natur verbinden möchten.

Das am 29. Oktober 2024 eingeweihte Sodixpfädchen war ein etwa 1 Kilometer langer, leicht begehbarer Bewegungs- und Erlebnisweg zwischen der Sodix-Hütte und dem Wiesenersch Kreuz in Richtung Galgenberg im Hüttersdorfer Wald. Bei seiner Einweihung bot das Sodixpfädchen mehrere Stationen, Ruhebänke, Informationstafeln und naturgetreue Tierskulpturen zum Bewegen, Verweilen sowie zum Lauschen und Beobachten der Natur und des Waldes.

Bei der Wahl einer Unterkunft in Hüttersdorf können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts an diesen konkreten Ortsmotiven ausrichten. Für kulturgeschichtliche Tage stehen Kreuzerhöhung, Marienkapelle und Nachtrech im Mittelpunkt; für aktive Stunden bieten sich die Strecken des Nordic-Walking-Parks, der Rundweg, der Bach- und Burrenpfad und das Sodixpfädchen als unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung an.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmelz.

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