Güntersberge entdecken
Unterkünfte in Unterkünfte in Güntersberge
Güntersberge verbindet Einblicke in Schul- und Ortsgeschichte mit einem Naturlehrpfad und Gewässern, deren Namen und Geschichte eng mit der Landschaft verknüpft sind. Auch ungewöhnliche Sammlungen gehören zum Bild des Ortes. Wenn Sie eine Unterkunft auswählen, können diese unterschiedlichen Interessen den Ausschlag geben: Möchten Sie sich vor allem mit historischen Spuren beschäftigen oder lieber mit Naturthemen und Landschaft?
File:Stadt Guentersberge Kirche St Martini 02.jpg
Foto: Jan-Herm Janßen via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Modelleisenbahn und Schulgeschichte
Im Erlebnishaus „Alte Schule“ ist eine H0-Modelleisenbahn auf mehr als 40 Quadratmetern zu sehen. Die Anlage zeigt Strecken der Region; Teile davon können Besucher selbst steuern. Seit 2003 dient das Erlebnishaus dem Förderkreis Güntersberge e.V. als Museum und Vereinshaus.
Ein eigener Einblick in den früheren Schulalltag bietet das Schulmuseum in Güntersberge: Dort können Sie mit Schiefertafel und Griffel schreiben. Fotoalben und alte Schülerarbeiten veranschaulichen, wie Schule und Hort gestaltet waren. Das Ausprobieren mit der Tafel setzt einen anderen Akzent als die Modelleisenbahn: Hier steht nicht eine Strecke im Mittelpunkt, sondern eine alltägliche Tätigkeit aus der Schulzeit.
Kirche und ungewöhnliche Sammlungen
Die heutige Kirche St. Martini bewahrt Teile ihres Vorgängerbaus. Das barocke Nordportal und der Grabstein des letzten katholischen Pfarrers vor der Reformation blieben nach dem Stadtbrand von 1856 erhalten und wurden in die heutige Kirche aufgenommen. Damit ist die Baugeschichte an konkreten Elementen ablesbar, die den Brand überdauert haben.
Ein ganz anderes Sammelthema hat das Mausefallen- und Kuriositätenmuseum: Es zeigt Mausefallen aller Art, alte, seltene Küchengeräte und weitere Kuriositäten. Zum Museum gehört außerdem die „Galerie der stillen Örtchen“, eine Bildergalerie zu diesem Thema, die als einmalig in Deutschland gilt. Diese Sammlung setzt auf ungewöhnliche Alltagsgegenstände und Bilder statt auf Baugeschichte oder historische Schulutensilien.
Bergsee, Teiche und Naturlehrpfad
Der Bergsee ist auch als Mühlenteich bekannt. Er wurde 1752 als Bergbauteich angelegt und bis Ende der 1970er Jahre zusätzlich zum Antrieb einer Wassermühle genutzt. Der Katzsohlteich ist ein weiterer Wasserpunkt am Ortsrand von Güntersberge, etwas oberhalb des Mühlteichs, der ebenfalls Bergsee genannt wird. Die unterschiedlichen Namen und die frühere Nutzung geben den Gewässern jeweils einen eigenen historischen Zusammenhang.
Der etwa 3,5 Kilometer lange Naturlehrpfad Güntersberge beginnt an der Selkebrücke und bietet Stationen mit Rätseln und Spielen. Inhaltlich geht es auch um die Zusammenhänge zwischen dem Gebiet und seiner Pflanzen- und Tierwelt sowie um Forstwirtschaft, Landschaftspflege und Naturschutz. Der Lehrpfad informiert außerdem über die geologische Formation „Aufschluss Teichdamm“ am Bergsee und das Bodendenkmal „Güntersburg“. So verbindet er spielerische Stationen mit Themen aus Natur, Landschaft und Geschichte.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Harzgerode
Im übergeordneten Reiseziel Harzgerode kommen andere, klar davon zu unterscheidende Erlebnisse hinzu. Die Naturrodelbahn führt über 1.100 Meter von der Harzgeröder Hochfläche in mehreren Kurven hinab ins Selketal bis zur Promenade nach Alexisbad und überwindet dabei rund 75 Höhenmeter. Zum Rodeln braucht es ausreichend Schnee; bei zu wenig Schnee eignet sich die Strecke auch für eine Winterwanderung. Im Schloss Harzgerode nimmt das HARZKUGELEUM eine Buchenholzkugel mit den Besuchern durch verschiedene Themenwelten. Über Form und Gewicht vermittelt sie Informationen zum Unterharz, zum Bergbau, zur Natur sowie zur Orts- und Regionalgeschichte.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Alexisbad, Siptenfelde, Güntersberge, Dankerode, Neudorf, Schielo.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Harzgerode.