Burg: Hotels und Unterkünfte

Burgs historische Seite zeigt sich in sechs Türmen, zwei romanischen Bauwerken an der Straße der Romanik, historischen Parkanlagen und Industrieanlagen mit Bezügen zu Gerberei, Schuhherstellung und Brauwesen. Hinzu kommen Radwege, Grünräume und Wasserorte. Wer ein Hotel in Burg buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Kultur und Geschichte

Das Gerberwohnhaus aus dem 15. oder 16. Jahrhundert zählt zu den ältesten erhaltenen Fachwerkbauten Burgs. In der Historischen Gerberei gibt es geführte Besichtigungen, bei denen Maschinen, Geräte und fertige Produkte den Gerbprozess veranschaulichen. Die Ausstellung zur Seifenherstellung in der Historischen Gerberei zeigt Büroausstattung, Produktionsausstattung und Seifenprodukte; sie wird als einzigartig in Deutschland beschrieben. Die Ausstellung Geschichte der Burger Schuhfabrik behandelt die Entwicklung der Schuhmode und die industrielle Schuhproduktion mit Maschinen von der Schnittmusterentwicklung bis zum fertigen Schuh.

Das Zinnfigurenkabinett präsentiert in einer 160 Quadratmeter großen Ausstellung historische Szenen von der Antike bis in die Neuzeit. Dazu gehört ein 4,35 Meter großes Diorama mit etwa 800 Figuren, das Napoleons Rückzug aus dem Russlandfeldzug von 1812 darstellt. Die Führung „Altstadt zum Bismarckturm“ dauert etwa 90 Minuten; je nach Wetter kann auch der Aufstieg zur Aussichtsplattform des Bismarckturms dazugehören.

Natur

Der historische, in der Denkmalliste geführte Goethepark umfasst etwa 8,7 Hektar und bildet eine grüne Achse zwischen dem Bahnhof Burg und dem Stadtzentrum. Burgs Weinberg wird als höchste Erhebung und ältester Punkt der Stadt beschrieben.

In der Nähe von Burg liegt das Naturschutzgebiet Bürgerholz. Es umfasst etwa 580 Hektar innerhalb eines 920 Hektar großen Waldgebiets und ist ein Brutgebiet für Kraniche und Schwarzstörche. Im Bürgerholz nahe Burg gibt es außerdem einen Naturlehrpfad und einen Fitnesspfad für aktive Besucher.

Radwege und Wasser

Burg liegt am 75 Kilometer langen Abschnitt Tangermünde–Magdeburg des Elberadwegs. Der mehr als 800 Kilometer lange Telegraphenradweg folgt der ehemaligen preußischen optischen Telegrafenlinie zwischen Berlin und Koblenz und führt durch Burg. Der Elberadweg erreicht Burg über den Elbe-Havel-Radweg; als nächstgelegener angegebener Einstiegspunkt gilt die Informationsstelle Hohenwarthe in Möser.

Der Niegripper See ist mit dem Elbe-Havel-Kanal verbunden und wird von Anglern und Wasserwanderern genutzt. Das Gebiet des Niegripper Sees hat einen Badestrand mit getrennten Bereichen für Schwimmer und Nichtschwimmer, einen Hundestrand, Duschen und Toiletten.

Auf dem Alpakahof Zu Den Drei Linden werden Alpakakuscheln und Spaziergänge angeboten; außerdem gibt es Kurse zur Pflege und zum Umgang mit Alpakas.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jerichower Land.

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