Geising entdecken: Rundweg, Natur und Ortsgeschichte
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Geising zwischen Berglandschaft und Ortsgeschichte
Geising ist ein Ort, an dem sich markante Berglandschaft, geschützte Natur, Wegeerlebnisse und anschauliche Ortsgeschichte auf engem Raum begegnen. Für einen Aufenthalt lässt sich damit ein abwechslungsreiches Programm aus Wandern, Naturbeobachtung, Wassererlebnis, Wintersport und Kultur zusammenstellen. Besonders prägend ist der Geisingberg: Das Naturschutzgebiet Geisingberg zeichnet sich auf engem Raum durch eine außergewöhnliche biologische Vielfalt aus. An den wuchtigen Basaltsäulen des ehemaligen Steinbruchs am Geisingberg ist dessen vulkanischer Ursprung deutlich erkennbar.
File:Bahnhof Geising, Blick Richtung Altenberg (1).jpg
Foto: Aagnverglaser via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0
Bei der Wahl einer Unterkunft in Geising können Sie Ihren Tagesrhythmus als Maßstab nehmen: Der Rundwanderweg und der Geisingberg setzen einen Schwerpunkt auf Bewegung und Landschaft, während Naturbad, Wildpark und Gründelstadion weitere Möglichkeiten für unterschiedliche Interessen eröffnen. Kulturhistorische Stationen ergänzen das Bild des Ortes, ohne dass Sie sich auf eine einzige Reiseart festlegen müssen.
Barocke Kirche und historische Spuren
Am Ortseingang von Geising setzt die barocke Postmeilensäule einen historischen Akzent. Die heutige Säule ist eine 1987 angefertigte Kopie des 1734 aufgestellten Originals. Die Geisinger Kirche wurde 1689 als schlichte barocke Hallenkirche mit dreistöckigen Emporen neu erbaut. In ihr steht ein gotischer Flügelaltar aus der Vorgängerkirche, der auf etwa 1530 datiert wird. Für das Sommerhalbjahr ist die Geisinger Kirche tagsüber geöffnet.
Im Erdbachtal in Geising ist das Mundloch des Silber-Stollens als Zeugnis des früheren Bergbaus erhalten. Neben dem Haus Altenberger Straße 4 steht ein aus einem Bach geborgenes Steinkreuz. Ein eingeritztes Messer oder Krummschwert lässt darauf schließen, dass es als Sühne für eine Gewalttat gesetzt wurde.
Wandern am Geisingberg
Der Rundwanderweg um Geising ist 10,53 km lang, beginnt und endet an der Geisinger Bahnbrücke, folgt einem historischen Lehrpfad und führt über die Löwenhainer Höhe, das Anton-Günther-Denkmal, die Kohlhaukuppe, den Aschergraben und die historische Geisinger Bobbahn. Unterwegs gibt es Panoramablicke. Das Geisingberggebiet ist vom Bahnhof Geising oder von der Hartmannmühle aus erreichbar; vom Tal führt ein steiler Anstieg hinauf. Der Bahnhof Geising und der Geisingberg gehören zu den wichtigen Stationen des Kammwegs Erzgebirge-Vogtland.
Wasser, Tiere und Wintererlebnisse
Das Naturbad Hüttenteich in Geising bietet einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich, eine Wellen-Wasserrutsche, Liegewiesen, einen Kinderspielplatz, Sportanlagen und eine 18-Loch-Minigolfanlage. Dazu kommen Elektro-Miniboote und Ruderboote. So verbindet der Hüttenteich verschiedene Formen des Aufenthalts am Wasser mit Spiel und sportlicher Beschäftigung.
Der Wildpark Osterzgebirge liegt auf dem Gelände der Hartmannmühle zwischen Lauenstein und Geising. Bei einem Spaziergang lassen sich dort unter anderem Dam-, Rot- und Steinwild, Luchse und Wildkatzen in naturnaher Umgebung erleben. Der Wildpark verfügt außerdem über einen großen Spielplatz mit Kletterburg. Im Gründelstadion in Geising bietet sich mit Schlittschuhlaufen und Eishockey auch eine winterliche Ergänzung zu den Erlebnissen im Freien.
Für Ihre Reiseplanung in Geising können Sie daher zwischen einem längeren Wandertag, Naturbeobachtung, Wasserangeboten, historischen Eindrücken und Wintersport wählen. Die unterschiedlichen Schwerpunkte helfen Ihnen, die passende Aufenthaltsdauer und den gewünschten Charakter Ihrer Reise vorab zu bestimmen.
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