Zum Inhalt

Bobritzsch entdecken: Wege, Kultur und weite Ausblicke

Unterkünfte in Unterkünfte in Bobritzsch

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Bobritzsch verbindet Landschaftswege mit sichtbaren Spuren von Kirche und Bergbau. In Oberbobritzsch liegen St. Nicolai und der 19 Kilometer lange Rundwanderweg; in Niederbobritzsch liegen Altbergbau und die Freilichtbühne. In Bobritzsch-Hilbersdorf verteilen sich Wege, Kirchenraum, Bergbauzeugnisse und weitere Kulturorte über mehrere Ortsteile.

Kirche St. Nicolai in Oberbobritzsch

In Oberbobritzsch steht die Kirche St. Nicolai. Ihr Turm ist 56 Meter hoch. Die Kirche besitzt einen Flügelaltar mit dem thronenden St. Nicolaus aus dem Jahr 1521. Zur Ausstattung gehört außerdem eine nicht mehr originalgetreue Silbermann-Orgel. St. Nicolai zählt in Bobritzsch zu den Sehenswürdigkeiten. Der Flügelaltar setzt mit der Jahreszahl 1521 einen klaren historischen Bezug im Kirchenraum.

Bergbaugeschichte in Niederbobritzsch

Niederbobritzsch macht die Geschichte des Altbergbaus an mehreren Stellen der Ortslage sichtbar. Seit dem 3. Oktober 2021 wird sie in der Ortsmitte an der Bushaltestelle „Goldener Löwe“ mit einer großen Übersichtstafel und an ausgewählten Objekten mit 14 kleineren Texttafeln präsentiert. Die Übersichtstafel steht in der Ortsmitte, die kleineren Tafeln sind einzelnen Objekten zugeordnet. Die Ortsmitte an der Bushaltestelle „Goldener Löwe“ und die Schmiedegasse liegen dabei an verschiedenen Punkten Niederbobritzschs.

Der Friedrich-Erbstollen ist einer der letzten Bergbauzeugen der Gemeinde. Sein Mundloch neben Schmiedegasse 23 ist in der Schmiedegasse zu sehen. Als Einzeldenkmal gehört es zur Sachgesamtheit „Altbergbaugebiet Rammelsberg“ im Freiberger Revier und ist von orts- und bergbaugeschichtlicher Bedeutung.

Kurze Wege und längere Wanderungen

In der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf sind bisher 12 Wege ausgewiesen und gekennzeichnet. Wandernde können dabei historische und kulturelle Stätten sowie Naturdenkmale besichtigen, auf Ruhebänken pausieren oder baden. Die Distanz von 1,2 Kilometern steht für einen kurzen Wegabschnitt; die 19 Kilometer der Rundwanderung verlangen für die zeitliche Planung mehr Spielraum.

Der Kinderlehrpfad ist 1,2 Kilometer lang und umfasst sechs Großtafeln sowie 15 Schilder, die die Tierwelt der Region kindgerecht vorstellen. Der Weg endet am sagenumwobenen Jungfernborn. Dort gibt es eine Schutzhütte, ein kleines Wasserrad und eine Informationstafel zur Geschichte der drei Jungfern.

Anzeige

Im Ortsteil Oberbobritzsch gibt es außerdem einen 19 Kilometer langen Rundwanderweg mit Naturlehrpfad. Die längere Distanz setzt einen anderen zeitlichen Rahmen als der Kinderlehrpfad und bietet eine ausgedehnte Runde innerhalb des Ortsteils. Für die 19 Kilometer lange Runde kann die Tagesplanung den Naturlehrpfad und die längere Streckenführung gemeinsam berücksichtigen.

Höhenblicke und kulturelle Orte

Auf den Höhen zwischen den Ortsteilen von Bobritzsch-Hilbersdorf gibt es teilweise weite Blicke zum Tharandter Wald. Im Süden ist die Silhouette des Erzgebirges sichtbar. Der Tharandter Wald und das Erzgebirge liegen dabei in unterschiedlichen Richtungen des Fernblicks.

Die Ölmühle in Bobritzsch ist noch in Betrieb. Im Ortsteil Niederbobritzsch ist die Freilichtbühne mit kulturellen Veranstaltungen verbunden.

Ortsteile

Eigene Ortsseiten widmen sich Oberbobritzsch und Hilbersdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bobritzsch-Hilbersdorf.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.