Wermsdorf verbindet Schlossgeschichte, archäologische Wege und Landschaften zwischen Wermsdorfer Wald, Teichen und dem Collm. Wer ein Hotel in Wermsdorf buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Kultur und Geschichte
Schloss Hubertusburg ist eine 1752 fertiggestellte königliche Jagdresidenz und wird als eine der bedeutenden Schlossanlagen des 18. Jahrhunderts in Deutschland beschrieben. 1763 fanden dort Verhandlungen im Zusammenhang mit dem Ende des Siebenjährigen Krieges statt. Führungen durch die Anlage können über die Touristinformation Wermsdorf gebucht werden; der Schlosshof wurde mit historischem Pflaster wiederhergestellt.
Im westlichen Wermsdorfer Wald liegt das Kulturlandschaftsmuseum rund um die Bereiche Kirchenteich, Drei-Teichen und Doktorteich. Es präsentiert archäologische Überreste aus 3.000 Jahren menschlicher Besiedlung des Gebiets. Als Freilichtmuseum bietet es Wege von etwa 2 bis 10 Kilometern durch Ausgrabungen, Gräberfelder und archäologische Relikte; Führungen werden nach Vereinbarung angeboten.
Der Heimatkundliche Lehrpfad durch Wermsdorf verbindet wichtige Stationen der Ortsgeschichte mit Erläuterungstafeln. Er beginnt an der Brücke beim Alten Jagdschloss, führt über die Schlossstraße zum Schloss Hubertusburg, setzt sich über den Hirschplatz fort und endet an der Reithalle.
Im geophysikalischen Observatorium am Collm gibt es ein kleines Museum, in dem Besucher nach Terminvereinbarung Seismografen besichtigen können. Die Bockwindmühle in Luppa ist ein restauriertes technisches Denkmal und Museum; der örtliche Heimatverein bietet Führungen an.
Wege und Landschaft
Die Wermsdorf–Collm-Route ist eine 16,84 Kilometer lange Rundwanderung mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Der 18 Meter hohe Albertturm ist für Wanderer und Ausflügler zugänglich. Für die Wermsdorf–Collm-Route wird Wermsdorf von den Regionalbuslinien 630 aus Grimma, 801 aus Oschatz und 804 aus Mügeln bedient.
Der Horstsee umfasst etwa 70 Hektar und liegt direkt auf einer Wasserscheide. Das jährlich stattfindende Horstseefischen zur Fischernte zieht Zehntausende Besucher an.
Ein Steinbruch an der Südwestseite des Collmbergs ist als geologisches Naturdenkmal ausgewiesen und gibt Einblick in die geologische Entwicklung der Region. Der Skulpturenpark Kötitz in Calbitz ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Wermsdorfer Forst und enthält Ziegelskulpturen, Teiche und Aussichtspunkte.
Regionale Küche
Restaurants in der Gemeinde Wermsdorf servieren regionale Fisch-, Gänse- und Wildspezialitäten.
Weitere Unterkunftsseiten: Löbnitz, Mockrehna, Taucha, Schkeuditz, Naundorf, Schönwölkau, Dahlen.