Kronprinzenkoog: Hotels und Unterkünfte

Kronprinzenkoog ist ein Marschland-Koog zwischen Weizen-, Rüben- und Kohlfeldern. Wiesen, Weiden und weite Felder werden in der Dithmarscher Marschlandschaft als ruhige Erholungslandschaft beschrieben. Wer ein Hotel in Kronprinzenkoog buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Landschaft

Der Kronprinzenkoog-Polder wurde zwischen 1785 und 1787 auf öffentliche Kosten eingedeicht. Benannt wurde er nach Friedrich VI., dem damaligen Kronprinzen und späteren dänischen König.

Auch der Wasserbau gehört zu den konkreten Spuren dieser Landschaft: Das Schöpfwerk Steertloch wurde 2018 von einem Außendeichsiel zu einem Pumpwerk umgebaut. Seine Gesamtpumpleistung beträgt 10,8 Kubikmeter pro Sekunde. Das Deich-Siel Sommerkoog-Steertloch wurde zu einem Pumpwerk umgebaut, um angesichts rascher morphologischer Veränderungen in der Meldorfer Bucht die Entwässerung im Binnenland zu unterstützen.

Landwirtschaft

Das Wappen von Kronprinzenkoog zeigt einen Sämann, der goldenes Korn ausstreut. Das Sämannmotiv spiegelt den fruchtbaren Marschboden und die landwirtschaftliche Arbeit der Gegend wider. Kronprinzenkoog liegt innerhalb des größten zusammenhängenden Kohlanbaugebiets Europas.

Die Koogskirche ist das einzige geschützte Gebäude in Kronprinzenkoog. Der westliche Turm der Kirche Kronprinzenkoog ist 40 Meter hoch. Die Kirche Kronprinzenkoog eignet sich für Besuche bei jedem Wetter, für Gruppen und für einzelne Gäste.

Auf dem Friedhof neben Kirche Kronprinzenkoog befindet sich eine Stele aus dem Jahr 1866 des aus Marne stammenden Bildhauers Adolf Müllenhoff, die der Schleswig-Holsteinischen Marine gedenkt. Die Stele hält außerdem die Kenterung des Schleswig-Holsteinischen Kanonenboots Nummer acht vor der Elbe am 9. November 1850 fest. Das Denkmal erinnert an den Tod aller 47 Besatzungsmitglieder und des Lotsen; 31 Opfer sind auf dem Friedhof bestattet.

Radfahren

Das Schöpfwerk Steertloch in Kronprinzenkoog ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und liegt an der Nordseeküsten-Radroute. Informationstafeln im Außenbereich erläutern die Funktion der Anlage sowie Küstenschutz, Klimawandel und Wasserwirtschaft.

Die 54,01 Kilometer lange Seehundroute ist ein mittelschwerer, thematischer Rundradweg mit Panoramaaussichten; Kirche Kronprinzenkoog ist einer ihrer benannten Wegpunkte.

Weitere Unterkunftsseiten: Süderheistedt, Warwerort, Glüsing, Bergewöhrden, Pahlen, Groven, Friedrichsgabekoog.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dithmarschen.

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