In Krüzen gibt es mit dem Tierpark eine Attraktion mit wilden Tieren sowie alten und gefährdeten Haustierrassen. Sein erklärtes Ziel ist es, seltene Wildtiere und gefährdete Haustierrassen zur Erhaltung zu züchten. Besucher können Tiere aus nächster Nähe beobachten; mit etwas Glück lassen sich einige Tiere auch halten. Beschrieben wird der Tierpark als leicht begehbar und mit kinderfreundlichen Stationen ausgestattet. Außerdem wird er als Ort für einen lehrreichen Tag in natürlicher Umgebung beschrieben.
Geschichte
Die dokumentierte Geschichte von Krüzen beginnt mit der Erwähnung des Ortes als Crutsem im Ratzeburger Zehntregister von 1230. Die St.-Martins-Kapelle wurde um 1300 errichtet. Von 1835 bis 1968 diente die ehemalige St.-Martins-Kapelle als Schulhaus mit Lehrerwohnung. Der Ortsname Krüzen leitet sich wahrscheinlich vom altpolabischen *krusina ab, das entweder „Kiesort“ oder „Kreuzdorn“ bedeutet. Zum lokalen Erbe gehören außerdem prähistorische Schalensteine an den Fundstellen Krüzener „oolen Heed“ und „Steinrie“. Im Jahr 1627 wurde Krüzen von Tillys kroatischen Truppen vollständig niedergebrannt.
Nach einem Dorferneuerungsprogramm, das von 1988 bis 2000 lief, erhielt Krüzen 2009 und 2012 die Bezeichnung „Schönes Dorf“.
Landschaft
Die Landschaft um Krüzen und Juliusburg weist innerhalb einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung einen mittleren bis hohen Strukturreichtum auf. Zum Landschaftsbild von Krüzen gehören ein dichteres Knicknetz und die Erhebung Heidberg nördlich von Krüzen; das Gelände fällt nach Westen zum Augraben ab.
Wege
Ein Abschnitt der historischen Alten Salzstraße verlief zwischen Krüzen und Juliusburg in Richtung Lütau. Die Alte Salzstraße wird außerdem als Ferienstraße und überregionale Radroute beschrieben; ihre Strecke umfasst die B209 zwischen Lüneburg, Lauenburg und Schwarzenbek.
Wer ein Hotel in Krüzen buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen. Weitere Unterkunftsseiten: Kuddewörde, Mölln, Mustin, Schönberg, Lankau, Klempau, Mechow.