Barmstedt: Hotels und Unterkünfte
Am Rantzauer See verbinden sich Wasser, Wege und Geschichte auf engem Raum. Barmstedts Schlossinsel im Rantzauer See umfasst ein gelistetes historisches Ensemble mit Kunstatelier, Handwerksausstellungen, dem Museum der Grafschaft Rantzau, einem ehemaligen Burggefängnis, einer in Betrieb befindlichen Wassermühle, Ruderbootverleih und einem Spazierweg rund um den See. Wer ein Hotel in Barmstedt buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Am Wasser
Der Badebereich am Rantzauer See bietet einen Sandstrand, eine rund 5.000 Quadratmeter große Liegewiese, Volleyball, Tischtennis, einen Kinderplanschbereich und eine Nichtschwimmerzone. Der Schwimmbereich reicht bis zu einer Tiefe von 2 Metern.
Kultur und Geschichte
Die Geschichte Barmstedts reicht weit zurück: Im Mittelalter verwalteten die Ritter von Barmstede und später die Schauenburger die Region von Barmstedt aus. Barmstedt und die Rantzauer Schlossinsel spielten seit der ersten urkundlichen Erwähnung Barmstedts im Jahr 1140 eine zentrale Rolle in der Geschichte Südholsteins. Der Siedlungsplatz an der Krückau ist seit der Bronzezeit, also seit etwa 3.500 Jahren, besiedelt; bis ins 19. Jahrhundert blieben dort Grabhügel sichtbar.
Die heutige Heiligen-Geist-Kirche ist eine barocke Hallenkirche, die zu Pfingsten 1718 eingeweiht wurde, und ein Originaldenkmal aus der Zeit der Rantzau-Grafen. Ihr bemaltes hölzernes Tonnengewölbe wurde 1754/56 mit biblischen Szenen ausgeschmückt. Die barocke Orgel wurde 1720 vollendet und verfügt über rund 2.200 Pfeifen sowie 34 Register. In der Kirche finden Orgel-, Chor- und Instrumentalkonzerte statt, darunter jährlich ein Orchesterkonzert mit Chor.
Das Museum der Grafschaft Rantzau befindet sich in einem Gebäude, das bis 1974 als Amtsgericht genutzt wurde, neben einem ehemaligen Burggefängnis, das bis 1927 genutzt wurde. Im Museum werden die Regionalgeschichte und der Alltag der Menschen erläutert, die dort in verschiedenen Epochen lebten und arbeiteten. Kultur- und Musikprogramme gibt es außerdem im Humburg-Haus und in der Kulturschusterei. Zur örtlichen Handwerksgeschichte gehört, dass Barmstedts Schuhmacher im 19. Jahrhundert wasserdichte Seestiefel fertigten.
Natur und Wege
Barmstedts See, Wald und ländliche Umgebung bilden eine Erholungslandschaft, die ganzjährig zum Radfahren und Spazieren genutzt wird. Das verkehrsberuhigte Stadtzentrum liegt einen Kilometer vom See entfernt und ist über die blaue oder grüne Rundroute erreichbar. Von Elmshorn aus ist Barmstedt mit dem Zug in 15 Minuten erreichbar.
Mit dem Rad
Die Radregion Barmstedt bietet fünf Touren, die Gärten, Baumschulen und Naturräume verbinden. Die Radroute Bilsbek-Niederung ist 26 Kilometer lang, als leicht eingestuft und zeigt die Moorlandschaften Holsteins mit dem Fahrrad.
Weitere Unterkunftsseiten: Wedel, Heist, Groß Offenseth-Aspern, Bokel, Pinneberg, Seeth-Ekholt, Groß Nordende.
Mehr zum Reiseziel
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