Hain: Wallanlage, Teufelskanzel und Leubatalsperre
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Rund um Hain begegnen Ihnen frühdeutsche Befestigungsspuren, ein geschütztes Bodendenkmal mit einer Sage und die Leubatalsperre. Die Ziele im näheren Umfeld sprechen unterschiedliche Interessen an: Der Tempel von Hain steht für eine Wallanlage, Kaulicht für ein Denkmal mit Überlieferung, und an der Talsperre spielt auch die Frage nach Floßfahrten eine Rolle.
Tempel von Hain: eine frühdeutsche Wallanlage
Der Tempel von Hain ist eine frühdeutsche Wallanlage aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Erhalten ist ein 8 × 4 Meter großer Hügelrest auf einer Wiese mit drei alten Bäumen. Die Maße geben dem erhaltenen Teil einen greifbaren Maßstab und machen den Befund in seiner Landschaftssituation vorstellbar. Der Name „Tempel“ kann zunächst an einen Sakralbau denken lassen; hier ist jedoch die Einordnung als Wallanlage entscheidend.
Zur Wallanlage gehörte ein Erdturm, der von Palisaden und einem Graben umgeben war. Diese Bauelemente helfen, den erhaltenen Hügelrest als Teil einer früher befestigten Anlage zu verstehen: Neben der Datierung wird auch die damalige Bauweise anschaulich.
Kaulicht und die Teufelskanzel
Im näheren Umfeld von Hain liegt außerdem das geschützte Bodendenkmal Kaulicht mit der Teufelskanzel. Der Sage nach soll der Teufel dort zu den Heiden gepredigt haben. Die Überlieferung ist eine Legende und ergänzt die archäologische Bedeutung um einen Erzählstrang; beides gibt dem Ort unterschiedliche Ebenen.
Von Hain aus ist die Teufelskanzel bei einem Spaziergang am Ostufer der Leubatalsperre nach wenigen hundert Metern erreichbar. Der Spaziergang orientiert sich am Ostufer; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegeführung und Zugänglichkeit.
Floßfahrten auf der Leubatalsperre
Eine kommunale Ortsbeschreibung datiert die Möglichkeit von Floßfahrten auf der Leubatalsperre auf 1999. Wenn Sie eine Fahrt in Betracht ziehen, prüfen Sie vorab, ob sie zu Ihrem Reisezeitraum angeboten wird. So können Sie das Wassererlebnis bei der Reiseplanung berücksichtigen, ohne eine Fahrt für einen bestimmten Termin vorauszusetzen.
Langenwetzendorf: Fluss, Parkfest und Sommerbad
Langenwetzendorf setzt eigene landschaftliche und saisonale Akzente. Der Ort erstreckt sich auf einer Länge von etwa vier Kilometern entlang der Leuba. Einmal jährlich findet dort das Parkfest statt; in der Osterzeit wird im Park von Langenwetzendorf ein Osterbrunnen aufgestellt. In den Sommermonaten steht ein Freibad zur Verfügung.
Die Zeitbezüge unterscheiden sich: Das Parkfest kehrt jährlich wieder, der Brunnen gehört zur Osterzeit, und das Freibad ist während der Sommermonate verfügbar. Wenn Sie gezielt das Parkfest besuchen möchten, prüfen Sie den Termin für das Jahr Ihrer Reise.
Wer sich für eine Wanderung interessiert, kann den Rundwanderweg „Zwischen Elstertal und Leubatal“ berücksichtigen. Er führt durch Langenwetzendorf und weiter zum Sommerbad.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Langenwetzendorf.