Schnett – Berglandschaft und lebendiges Brauchtum
Unterkünfte in Unterkünfte in Schnett
Schnett liegt am Südhang des 780 m hohen Simmersbergs und verbindet Berglandschaft mit Natur- und Kulturthemen. Vom Gipfel reicht der Fernblick über Thüringen und Franken. Im Ort gehören ein Naturlehrpfad, eine Rodelbahn und die alljährliche Hullefraansnacht zu den markanten Anknüpfungspunkten. Wer eine Unterkunft sucht, kann die Wahl des Reiseziels an Landschaft, Bewegung und gelebtem Brauchtum ausrichten.
Lage und Bergblick
Der Simmersberg ist der zentrale landschaftliche Bezugspunkt für Schnett: Der Ort liegt am Südhang des 780 m hohen Berges, der Fernblick über Thüringen und Franken eröffnet sich vom Gipfel. Ortslage und Aussicht lassen sich so genau einordnen – Schnett ist am Hang verortet, während der weite Blick dem Gipfel zugehört. Wenn Sie bei der Reiseplanung Berglandschaft und Aussicht in den Mittelpunkt stellen, bietet diese Unterscheidung eine konkrete Orientierung.
Natur und Bewegung
In Schnett gibt es einen Naturlehrpfad, der zugleich ein Trimm-dich-Pfad ist. Naturbezug und Bewegung treffen damit in einem Weg zusammen. Am Simmersberg lädt außerdem eine 150 m lange Rodelbahn zum Rodeln ein. Schnee und Betriebsbedingungen variieren; prüfen Sie diese daher vor einem Besuch. So stehen ein dauerhaftes Merkmal des Ortes und eine an wechselnde Bedingungen gebundene Aktivität nebeneinander.
Kirche und Brauchtum in Schnett
Die Kirche St. Oswald wird von Gästen wiederholt wegen ihrer Innenmalereien bewundert; diese gelten als in der ganzen Region einmalig. Neben der Landschaft ist damit auch ein konkretes kulturelles Merkmal des Ortes benannt.
Zur Brauchtumspflege gehört die alljährliche Hullefraansnacht mit dem „wilden Lauf ins neue Jahr“. Jung und Alt der Ortsbevölkerung pflegen das Brauchtum aktiv. Die Kirche und die wiederkehrende Tradition stehen für zwei unterschiedliche Seiten des kulturellen Lebens in Schnett: die Innenmalereien als Merkmal eines Kirchenbaus und ein von der Ortsbevölkerung getragener Brauch.
Kultur und Landschaft im übergeordneten Reiseziel Masserberg
Im übergeordneten Reiseziel Masserberg erzählt die Evangelische Bergkirche eine eigene Geschichte: Sie wurde am 9. Oktober 1883 geweiht, nachdem die zuvor dort stehende Kirche 1880 bei einem Brand zerstört worden war. Seit dem dritten Advent 1980 ist in der Bergkirche der „Masserberger Christkönig“ ausgestellt. Die Greizer Bildhauerin Elly-Viola Nahmmacher schnitzte das Kunstwerk aus einem Lindenstamm; es ist 3 m hoch und 2,65 m breit. Hier treffen die Geschichte des Kirchenbaus und ein großformatiges Kunstwerk aufeinander.
Die Rennsteigwarte auf dem 842 m hohen Eselsberg wurde 1974 errichtet. Zwei hölzerne Vorgängertürme waren 1951 durch einen Sturm beziehungsweise 1974 durch einen Blitzschlag zerstört worden. Von der Rennsteigwarte bietet sich ein Rundblick über den Thüringer Wald und sein Vorland. Masserberg selbst liegt direkt am Rennsteig und ist von Waldwiesen sowie Buchen- und Fichtenwäldern umgeben.
Auch für Wanderungen gibt es in Masserberg mehrere konkrete Anhaltspunkte: Zahlreiche gut beschilderte Wege und der Rennsteig ermöglichen Touren durch den Naturpark Thüringer Wald. Der vom Fremdenverkehrsverein angelegte Barfußweg führt über naturbelassenen Waldboden, spitze Holzschnitzel, hölzerne Baumscheiben und weiches Moos. Auf dem Kamm kann man bequem und mit geringen Höhenunterschieden in verschiedene Richtungen wandern oder sich mit einer Pferdekutsche fahren lassen. Damit reicht das Spektrum von Wanderwegen und einem Weg mit wechselnden Untergründen bis zur Kutschfahrt.
Oswald und Hullefraansnacht prägen das hier beschriebene Schnett; Bergkirche, Rennsteigwarte und Wanderangebote gehören zum übergeordneten Reiseziel Masserberg. Welche Suchrichtung passt, hängt davon ab, welcher dieser Schwerpunkte Ihre Reiseentscheidung bestimmt.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Fehrenbach, Heubach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Masserberg.