Urnshausen entdecken
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Wenn Sie bei Ihrer Reise durch die Rhön Landschaft und Ortsgeschichte verbinden möchten, bietet Urnshausen verschiedene Anknüpfungspunkte. Für die Wahl des Unterkunftsorts lohnt es sich, zwischen Erlebnissen im Gebiet um Urnshausen, Zielen in der zugehörigen Gemeinde und Angeboten im übergeordneten Reiseziel Dermbach zu unterscheiden.
Landschaft, See und Wege rund um Urnshausen
Im Gebiet um den Ortsteil Urnshausen gibt es Basaltsteinbrüche und Blockhalden. Sie gehen auf früheren Vulkanismus in der Rhön zurück und geben der Landschaft eine geologische Seite, die sich von den örtlichen Bauwerken und Wegen unterscheidet.
In der zugehörigen Gemeinde liegt der Ortsteil Bernshausen am Fuß der 620 Meter hohen Stoffelskuppe. Von der Bernshäuser Kutte führt die 8,2 Kilometer lange Kuttentour, auch Rhön-Rundweg Urnshausen 3 genannt, an der Stoffelskuppe vorbei zum Roßdorfer Tor. Mit ihrem benannten Startpunkt, der Route am Berg und dem Ziel lässt sich der Verlauf gut als eigener Wandervorschlag einordnen.
Eine weitere Orientierung für einen Aufenthalt bietet der Schönsee: Er liegt etwa zwei Kilometer vom Ortskern entfernt, in einem bewaldeten Seitental, und ist 25 Meter tief. An seinem Ufer befinden sich ein Campingplatz mit Kiosk und ein Abenteuerspielplatz. Für die Tagesplanung bieten der Schönsee im bewaldeten Seitental und die Einrichtungen an seinem Ufer – Campingplatz mit Kiosk sowie Abenteuerspielplatz – unterschiedliche Anknüpfungspunkte.
Ortsbild und Ausflüge
Die denkmalgeschützte evangelisch-lutherische Elisabethkirche prägt Urnshausen. Ihr Kirchturm ist aus allen Himmelsrichtungen gut sichtbar und bietet damit einen markanten Bezugspunkt im Ortsbild. Zusammen mit den Spuren des früheren Vulkanismus zeigt sich hier ein reizvoller Wechsel zwischen gebauter Geschichte und Landschaft.
Auch für Radfahrende gibt es einen regionalen Bezug: Der 22 Kilometer lange Rosatal-Radweg verbindet den Werratal-Radweg mit dem Feldatal-Radweg. Als weiteres Ziel im regionalen Umfeld wird die Burgruine Frankenburg in Helmers für einen Besuch empfohlen.
Kultur und Natur im übergeordneten Reiseziel Dermbach
Im übergeordneten Reiseziel Dermbach bietet das Museum der Thüringischen Rhön einen eigenen kulturgeschichtlichen Schwerpunkt. Es zeigt traditionelles Handwerk wie Weben und Schnitzen sowie Werkzeuge, Trachten, Möbelstücke, landwirtschaftliche Geräte und Handwerkskunst. Zu den Themen gehören die Geschichte des Amtsbezirks Dermbach, der Bauernkrieg in der Vorderrhön und die Korkverarbeitung in Dermbach. Auch kleinere Industriebetriebe entlang der 1880 erbauten Feldabahn, die Schmalspurbahn selbst, die Legende des Rhönpaulus und die Gefechte zwischen Preußen und Bayern von 1866 im Raum Dermbach sind vertreten.
Weitere historische Bauwerke stehen in Dermbach: Schloss Dermbach wurde 1707 durch den Fuldaer Fürstabt Adalbert von Schleifras erbaut. Drei schlichte Gebäude im Barockstil umschließen einen weiten rechteckigen Hof. Die evangelische Kirche am Kirchberg ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und entstand 1714 im Stil des Bauernbarock auf den Grundmauern einer Vorgängerkirche.
Für Naturinteressierte liegt oberhalb des Dermbacher Ortsteils Glattbach der Ibengarten, ein Eibenwald. Der Erlebnisweg Rhönpaulus-Wald Ibengarten ist von Dermbach aus sieben Kilometer und von Glattbach aus zwei Kilometer lang, jeweils für die einfache Strecke; der Rückweg führt auf derselben Route den Neuberg hinunter. In Neidhartshausen befindet sich seit Jahrzehnten eine Wochenstube des Großen Mausohrs auf dem Dachboden der Kirche. Das geschützte Quartier wurde 2008 in das europäische Natura-2000-Netzwerk aufgenommen. Der Fledermauspfad führt von Neidhartshausen in den Dermbacher Ortsteil Zella.
Weitere Reiseziele entdecken
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