Andenhausen entdecken
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Oberhalb von Andenhausen ragt der Basaltfelsen Katzenstein auf. Ein etwa 4 km langer Wanderweg führt um den Felsen; im näheren Umfeld liegt außerdem die Kernzone Schmerbach. Damit bietet der Ort Anknüpfungspunkte für alle, die ihre Reise mit Wegen, Landschaft und einem Blick auf die Geschichte Andenhausens verbinden möchten.
Natur erleben und Wege einordnen
Der Weg um den Katzenstein ist etwa 4 km lang. Diese ungefähre Länge gibt Ihnen einen ersten Anhaltspunkt für die Tagesplanung; prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen. Der Felsen selbst liegt oberhalb des Ortes, sodass Weg und Landschaft eng mit diesem markanten Punkt verbunden sind.
Die Kernzone Schmerbach liegt in der Nähe von Andenhausen und direkt am „Grünen Band“. Das 4,8 ha große Gebiet ist ein naturnahes Laubwaldgebiet mit verschiedenen Waldtypen und einem kleinen Bachlauf. Zu Fuß ist die Kernzone über den Rhön-Höhen-Weg, den Grenzwanderweg „Grünes Band“ und den HOCHRHÖNER erreichbar. Bitte bleiben Sie dort auf den Wegen: Bereiche abseits der Wege dürfen nicht betreten werden.
Auch der HOCHRHÖNER hat einen eigenen Bezug zu Andenhausen: Seine beiden Nord-Süd-Varianten treffen im Ort wieder zusammen. Das ist ein anderer Orientierungspunkt als der Weg um den Katzenstein – hier geht es um den Treffpunkt der Fernwanderweg-Varianten, dort um eine Runde um den Felsen.
Ein Ort mit jüngerer Geschichte
Zur Geschichte Andenhausens gehört auch eine Straße, die bis November 1989 abrupt im Ort endete. Im Dezember 1990 wurde die wiederhergestellte Straße für den Verkehr freigegeben. Die Wiederherstellung markierte einen wichtigen Einschnitt in der jüngeren Ortsgeschichte Andenhausens.
Kaltennordheim: Kirchen, Traditionen und Wege
In Kaltennordheim stehen zwei Kirchen für unterschiedliche Etappen der Baugeschichte. Die Kilianskirche wurde im 14. Jahrhundert als Nachfolgebau einer Holzkirche errichtet. 1597 kam innerhalb der Stadt die zweite und größere Kirche hinzu: die Nikolaikirche. Auf dem Gelände der ehemaligen Merlinsburg entstand von 1752 bis 1754 das Amtshaus.
Die Stadtführung „Auf alten Spuren“ führt unter anderem zur Kilianskirche, durch die historische Altstadt und zur erhaltenen Stadtmauer. Sie wird auf Anfrage angeboten. Auch der Heiratsmarkt ist mit der Geschichte des Ortes verbunden: Er fand erstmals 1563 statt und wird bis heute jährlich zu Pfingsten veranstaltet. Im 19. Jahrhundert entwickelte er sich zum Volksfest in der Thüringer Rhön; die konkreten Termine wechseln von Jahr zu Jahr.
Für Ihre Wanderplanung können Sie in Kaltennordheim zwei Routen mit unterschiedlichen Eckdaten vergleichen. Der Rhön-Rundweg Kaltennordheim 1 ist 11,0 km lang, dauert etwa vier Stunden, gilt als leicht bis mittelschwer und beginnt unter anderem am Rathaus. Der Rhön-Rundweg Kaltennordheim 2 startet ebenfalls am Rathaus und führt zunächst entlang der Felda durch die Stadt. Ein Teil der Route verläuft durch das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Große Hardt.
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