Kromsdorf entdecken: Schlosspark und Radwege
Unterkünfte in Unterkünfte in Kromsdorf
Schlossgeschichte, öffentliche Veranstaltungen und Wege an der Ilm geben Kromsdorf verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung. Im Mittelpunkt stehen das Renaissanceschloss mit seinem Park und die Strecken, die entlang des Flusses oder durch mehrere benannte Orte führen.
Schloss, Park und Veranstaltungen
Schloss Kromsdorf ist ein Renaissanceschloss, das der weimarische und altenburgische Kammerherr Georg Albrecht von Kromsdorf um 1580 erbauen ließ. Eine markante Besonderheit des Schlossparks sind die Sandsteinbüsten an seinen Mauern. Ab 1664 ließ Baron Johan Theodor de Mortaigne die Mauer mit 64 Sandsteinbüsten historischer und exotischer Persönlichkeiten umgestalten. Entlang der Parkmauern können Sie die Büsten berühmter Zeitgenossen und historischer Persönlichkeiten aus nahezu allen damals bekannten Ländern betrachten.
Außerhalb geschlossener Veranstaltungen ist der Schlosspark frei zugänglich. Im Schloss Kromsdorf und im Schlosspark finden ganzjährig öffentliche Veranstaltungen statt; einzelne Termine können sich ändern. Prüfen Sie vor der Planung den gewünschten Veranstaltungstermin und berücksichtigen Sie für den Parkbesuch die Zugangsbedingung.
Rad- und Spazierwege an der Ilm
Der beschriebene Startpunkt der Klassik-Runde Weimarer Land liegt am Eingang von Schloss Kromsdorf. Die Runde führt von Kromsdorf über Oßmannstedt, Ulrichshalben, Denstedt und Tiefurt zurück nach Kromsdorf. Ihr erster Abschnitt verläuft am Ilmufer bis zum Wielandpark in Oßmannstedt. Damit sind sowohl der Ausgangspunkt als auch mehrere Orte des Rundkurses benannt, ohne dass die gesamte Strecke auf denselben Uferabschnitt beschränkt ist.
Auf dem Abschnitt von Kromsdorf in Richtung Oßmannstedt verläuft der Ilmtal-Radweg kurz hinter dem Ortsschild am linken Ilmufer. Dort gibt es keinen Autoverkehr; der Wegabschnitt ist gut ausgeschildert und gut ausgebaut. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen. Diese Angaben betreffen den Abschnitt Richtung Oßmannstedt, nicht pauschal die gesamte Klassik-Runde.
Eine andere Streckenform bietet der Maria-Pawlowna-Promenadenweg: Er führt entlang der Ilm vom Schlosspark Tiefurt zum Schlosspark Kromsdorf. Sein heutiger Verlauf wurde im Weimarer Kulturstadtjahr 1999 eingeweiht. Bei der Wegeauswahl lässt sich so ein Rundkurs über mehrere Orte von einer Strecke mit zwei benannten Schlossparks als Endpunkten unterscheiden.
Ein weiterer denkmalgeschützter Ort in Kromsdorf-Süd
Auch die Kirche mit Kirchhof setzt einen historischen Akzent: Das Ensemble in der Straße Bei der Kirche 6 in Kromsdorf-Süd ist als Einzeldenkmal gelistet.
Weitere Kulturorte im übergeordneten Reiseziel Ilmtal-Weinstraße
Im übergeordneten Reiseziel Ilmtal-Weinstraße liegt die denkmalgeschützte Ordensburg Liebstedt, die einzige erhaltene europäische Durchgangsburg. Sie öffnet nur zu Veranstaltungen. Ein anderes Thema bietet der mit dem Freilichtmuseum verbundene Leonardo da Vinci Park in Leutenthal: Dort werden mechanische Maschinen zur Bewegungsumwandlung gezeigt, die auf Zeichnungen und Konzepten des Künstlers beruhen. So reicht das kulturelle Angebot des übergeordneten Reiseziels von einer erhaltenen Durchgangsburg bis zu mechanischen Konstruktionen nach Leonardo da Vinci, während Schloss und Park in Kromsdorf eigene historische Anknüpfungspunkte bieten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilmtal-Weinstraße.