Die Zugspitz-Region ist Naturerlebnis

Zugspitze von Grainau aus Zugspitze im Sommer von Grainau aus

Der Süden Bayerns zwischen den gigantischen Gebirgszügen bietet eine echte Schatzkammer der Natur: Die Zugspitz-Region. Verschlafen wirkende idyllische Dörfer vermitteln das Bild einer "heilen“ Umwelt, in der Mensch und Natur noch verbunden sind. Dazwischen Spitzengastronomie mit regionaler Küche und uriges Brauchtum - immer mit dem Blick auf die Zugspitze. Man findet eine gepflegte Kulturlandschaft, die Besuchern viel Raum zum Entdecken aber auch zum Entschleuningen gibt. Die einzigartige Alpenwelt und die grünen Wiesen eignen sich ideal dazu, den Urlaub in der Natur zu verbringen – im Sommer und im Winter.

Die Zugspitz-Region ist eine der 21 Tourismusregionen in Oberbayern. Sie ist ein touristischer Zusammenschluss des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, dem sechs Destinationen angehören: das ZugspitzLand, die Alpenwelt Karwendel, das Blaue Land, der Naturpark Ammergauer Alpen sowie der heilklimatische Kurort Garmisch-Partenkirchen und Grainau. Zur Zugspitzregion zählen auf deutscher Seite am Fuße der Zugspitze die Gemeinden Farchant, Oberau, Oberammergau und Eschenlohe.

Hoch hinaus auf die Zugspitze

Wer in der Schule gut aufgepasst hat, denkt beim Namen Zugspitze an den höchsten deutschen Berg im Wettersteingebirge und läge damit genau richtig. Der Urlaub in der Region Zugspitze führt auf Wunsch wahrhaft hoch hinaus. Wer zum ersten Mal die Zugspitze besteigen möchte, der nimmt wohl den einfachen Normalweg "Zugspitzplatt" über den Reintal Klamm oder auch über Gatterl. Hierbei erlebt man Naturschönheiten wie die Partnachklamm, kann in den gemütlichen Hütten ausruhen und binnen einer reinen Wanderzeit von bis zu zehn Stunden den Gipfel erreichen. Das Höllental ist eine anspruchsvollere Route, für die man am Gletscher Steigeisen braucht und die Randkluft überwinden muss, welche durch das Abtauen des Eises immer schwieriger wird. Die berühmteste Route ist sicher der Jubiläumsgrat, welcher immer wieder den Schwierigkeitsgrad 3 erreicht. Es ist stets empfohlen, die Besteigungen der Zugspitze unter fachkundiger Führung zu unternehmen.

Skifahren an der Zugspitze

Man findet auf dem Zugspitzplatt ein Skigebiet der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG, welches sich auf einer Höhe von bis zu 2.720 Metern befindet. Dieses kann man beim Zugspitze Urlaub bestens besuchen. Hinauf gelangt man von Eibsee oder Ehrwald aus, von wo die Seilbahnen starten. Die Zugspitzgipfel-Stationen verfügen über eine Großkabinenbahn, welche die Wintersportler hinauf zur Sonn Alpin Station bringt. Am Zugspitzplatt selber verlaufen Schlepplifte sowie eine Sesselbahn. Die Skipisten sind im mittleren und im leichten Schwierigkeitsgrad und Snowboarder finden einen Funpark vor.

Das Wettersteingebirge

Das Gebirge, in dem die Zugspitze liegt, ist das Wettersteingebirge, welches man auch unter dem verkürzten Namen Wetterstein kennt. Besonders anziehend ist es natürlich für Kletterer und Bergsteiger. Die Seilbahnen unterstützen bei diesen Aktivitäten. Nahe den größeren Städten im Süden Deutschlands kann ein Wettersteingebirge Urlaub sehr vielfältig gestaltet werden. Die schönen Almen und immer wieder felsigen Bereichen schaffen ein ganz besonders seltenes, abwechslungreiches Bild. Viele Tiere leben hier ungestört in ihrem natürlichen Lebensraum und so sieht man Gämse, Murmeltiere, Alpensalamander und Steinadler. Zahlreiche gut ausgestattete Hütten sorgen für gemütliche Übernachtungen beim Urlaub.

Weitwandern und Fernwandern in der Zugspitz-Region

Beim Wettersteingebirge Urlaub kann man den grenzüberschreitenden Wanderweg Via Alpina erleben, der sich in drei Etappen unterteilt. Er verläuft durch die gesamten Alpen und teilt sich hierbei in die Etappen R44, R45 und R46 auf. Die erste Etappe verläuft von Scharnitz über Leutasch Gasse zur Meilerhütte. Die R45 führt über das Schachenhaus von der Meilerhütte zur Reintalangerhütte und die letzte Etappe verläuft von dort zu Coburger Hütte. Der Kalkalpenweg, der auch als der Nordalpine Weitwanderweg 01 bekannt ist, verläuft auf zwei Wegen durch das Wettersteingebirge: Man kann von Scharnitz nach Puidbach Arn gelangen und hier bei den Hohen Sattel passieren. Man gelangt über den hochalpinen Weg dorthin, der in das Reintal führt und dann hinauf zum Zugspitzgipfel. Von dort geht es hinab nach Ehrwald. Einfacher ist die Variante, welche durch das Leutascher Achental führt und schließlich über die Ehrwalder Alm zum Zielort.

Foto: kordula vahle auf Pixabay