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Amstetten entdecken

Unterkünfte in Unterkünfte in Amstetten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Amstetten verbindet sichtbare Kirchengeschichte mit einem Blick auf den Wandel der Landwirtschaft und Ausflügen zu Fuß oder auf historischen Nebenbahnen. Diese unterschiedlichen Themen geben Ihrem Aufenthalt einen eigenen Rhythmus: Sie können sich mit der Geschichte des Ortes befassen, eine Wanderung einplanen oder die Bahnlinien und ihre Fahrten in den Mittelpunkt stellen.

File:Amstetten Württemberg Blick vom Aurain 2008 10 11.jpg File:Amstetten Württemberg Blick vom Aurain 2008 10 11.jpg Foto: Andreas F. Borchert via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirchengeschichte und ländliches Leben

Die evangelische Laurentiuskirche ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Amstetten. Sie war eine Wehrkirche; die ältesten Bauteile ihres Turms stammen aus der Zeit um das Jahr 1000. Der Blick auf den Turm verbindet damit ein bis heute prägendes Wahrzeichen mit einer Geschichte, die weit zurückreicht.

Ein anderes Kapitel vermittelt das Museum im Amstettener Ortsteil Schalkstetten. Es wurde vom Verein zur Pflege des ländlichen Brauchtums geschaffen und zeigt Maschinen und Geräte aus der beginnenden Mechanisierung der Landwirtschaft. Zugleich vermittelt es das damalige Landleben. Kirche und Museum setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Hier steht die Baugeschichte im Blick, dort der Wandel von Arbeit und Alltag auf dem Land. Wenn Sie bei einer Reise gern Geschichte und Technik verbinden, bieten beide Themen einen Anlass, Amstetten genauer kennenzulernen.

Wanderung und historische Bahnlinien

Eine Wanderroute führt durch das Lontal, das Tal der Urlone, nach Türkheim und über Amstetten-Dorf zurück nach Amstetten. In Amstetten-Dorf gibt es eine Einkehrmöglichkeit. Der Verlauf verbindet das Tal mit mehreren benannten Orten und führt wieder zum Ausgangsort zurück. Damit lässt sich die Wanderung als eigene Tour planen; die Einkehrmöglichkeit in Amstetten-Dorf bietet unterwegs einen passenden Bezugspunkt für die Planung.

Auch die Bahnlinien prägen die Ausflugsthemen. Vom Bahnhof Amstetten zweigen zwei Nebenbahnen ab: Eine führt nach Gerstetten, die andere als Schmalspurbahn nach Oppingen. Diese Schmalspurbahn führte früher weiter nach Laichingen. Auf den von Amstetten ausgehenden Nebenbahnen finden regelmäßige Fahrten mit historischen Dieseltriebwagen statt. Die frühere Verlängerung nach Laichingen ist dabei von den heutigen Fahrten zu unterscheiden. Wenn Sie eine Fahrt einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan des Betreibers.

Für die Wahl eines Hotels kann es hilfreich sein, zuerst die gewünschten Erlebnisse zu ordnen: Möchten Sie vor allem die Kirche und die Geschichte des Ortes kennenlernen, das Museumsthema vertiefen, wandern oder eine Fahrt mit einem historischen Dieseltriebwagen einplanen? So wird klarer, welche dieser Interessen Ihren Aufenthalt in Amstetten prägen soll. Eine passende Suche nach Hotels lässt sich anschließend an diesem Reiseplan ausrichten.

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Weitere Themen im Alb-Donau-Kreis

Wer zusätzlich das übergeordnete Reiseziel Alb-Donau-Kreis betrachtet, findet dort weitere eigenständige Kultur- und Naturthemen. Der Hohle Fels bei Schelklingen ist eine UNESCO-Welterbe-Höhle. Dort wurden die „Venus vom Hohle Fels“ und die „Geierknochenflöte“ gefunden; beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. In Blaustein liegt das Steinzeitdorf Ehrenstein, eine jungsteinzeitliche Siedlung im Tal der Blau und Teil des transnationalen und seriellen UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“.

Auch die Klostergeschichte bietet im Alb-Donau-Kreis verschiedene Anknüpfungspunkte. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet; heute besteht es hauptsächlich aus gotischen Gebäuden aus den Jahren 1466 bis 1510. Die ehemalige Prämonstratenserabtei Obermarchtal liegt ebenfalls im Alb-Donau-Kreis. Ihre Klosteranlage erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795. Außerdem ist der Alb-Donau-Kreis Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Für Wanderungen im Alb-Donau-Kreis stehen 20 Rundwege der „Eiszeitpfade“ zur Auswahl. Sie sind 6 bis 14 Kilometer lang und eignen sich für Tageswanderungen. Die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ sind kürzer und reichen von 1 bis 6 Kilometern; der Besinnungsweg ist auf Mehrtagestouren ausgerichtet. Auch die Radangebote unterscheiden sich nach Länge: Die „Eiszeittäler“-Tour ist 75 Kilometer lang, die „Berg Bier-Tour“ 115 Kilometer und der Radweg „Albtäler“ 186 Kilometer; letzterer trägt eine Vier-Sterne-Auszeichnung. Diese Angaben helfen, die verschiedenen Touren nach Länge und Charakter zu vergleichen, ohne sie mit den Wegen in Amstetten gleichzusetzen.

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Weitere Reiseziele entdecken: Ballendorf, Setzingen, Neenstetten, Breitingen, Schelklingen, Weidenstetten, Langenau, Nerenstetten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.