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Breitingen entdecken

Unterkünfte in Unterkünfte in Breitingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Breitingen lässt sich auf beschilderten Wegen, mit Liedern zum Mitsingen und einem Blick in die Mühlengeschichte entdecken. Für die Reiseplanung bietet der Ort verschiedene Anknüpfungspunkte: Rundwanderungen mit unterschiedlichen Streckenlängen und Höhenmetern, den Breitinger Höhenweg und Ziele an der Lone. Welche dieser Seiten Sie interessiert, kann auch dabei helfen, den Aufenthalt passend zu Ihren eigenen Reiseplänen zu gestalten.

File:Breitingen im Lonetal - Osterdekoration des Schiffbrunnens 03.jpg File:Breitingen im Lonetal - Osterdekoration des Schiffbrunnens 03.jpg Foto: Franzfoto via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wandern rund um Breitingen

Rund um Breitingen gibt es vier beschilderte Wandertouren. Zwei davon beginnen und enden am Pegelhaus/Wanderparkplatz und machen unterschiedliche Tourenumfänge vergleichbar. Die 2,3 Kilometer lange Rundwanderung hat eine Höhendifferenz von 3 Metern. Sie verläuft auf einem geteerten Wanderweg entlang der Lone in Richtung Westerstetten. Nach einem Kilometer führt sie über einen gut begehbaren Trampelpfad und die Lonebrücke; anschließend geht es auf einem gut geschotterten Feldweg, teilweise am Waldrand flussabwärts, zurück zum Ausgangspunkt.

Die zweite Rundwanderung ist 3,2 Kilometer lang und weist 60 Meter Höhendifferenz auf. Auch sie startet und endet am Pegelhaus/Wanderparkplatz. Ihre Strecke führt über die Lonebrücke durch den Wald zum Scheckeler und weiter zu einem Aussiedlerhof. Auf einem geteerten Weg geht es mit schönem Blick über Breitingen zurück. Länge und Höhendifferenz geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um diese beiden Touren nach dem gewünschten Umfang zu vergleichen.

Eine weitere Tour beginnt am Rathaus. Sie führt zum Naturschutzgebiet Schönrain und an der Schönrainmühle vorbei, dann auf einem Waldweg an der Lone abwärts. Eine Abkürzung ist möglich. So steht neben den Rundwanderungen auch ein Weg mit einem geschützten Naturgebiet und der Mühle als benannten Stationen zur Auswahl.

Singen am Höhenweg und Mühlengeschichte

Der Breitinger Höhenweg verbindet Wandern mit einer Einladung zum Mitsingen: Entlang des Weges gibt es sieben Singstationen. Der Gesangverein Breitingen und der Kinderchor haben für jede Station jeweils zwei Lieder aufgenommen. Wer gern singt, findet hier also nicht nur Stationen am Weg, sondern ein eigens dafür zusammengestelltes Repertoire. Die Singstationen geben dem Höhenweg ein anderes Profil als den beschriebenen Rundwanderungen an der Lone.

Auch die Schönrainmühle ist ein kultureller Anlaufpunkt in Breitingen. Dort ist ein Mahlstand mit Mahlsteinen noch heute zu besichtigen. Der Einblick in dieses erhaltene Mühlenelement ergänzt die Wege im Ort um ein konkretes Zeugnis des Mahlens. Wer Wandern und Kultur verbinden möchte, kann den Weg vom Rathaus mit dem Vorbeiführen an der Mühle in seine Überlegungen einbeziehen.

Pausenmöglichkeiten im Ort

Für eine Einkehr gibt es in Breitingen zwei Gaststätten. Mehrere schön gelegene Sitzbänke und ein Erlebnispunkt an der Lone sind weitere Möglichkeiten für eine Pause. Damit gibt es neben den Wanderwegen auch unterschiedliche Orte zum Unterbrechen des Tages. Welche davon für Sie passt, hängt davon ab, ob Sie eine Einkehr oder eine Pause im Freien bevorzugen.

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Weitere Ziele im Alb-Donau-Kreis

Als übergeordnetes Reiseziel bietet der Alb-Donau-Kreis zusätzliche Themen und Ausflugsziele, die von Breitingen als eigene regionale Ziele zu unterscheiden sind. Bei Schelklingen liegt die UNESCO-Welterbe-Höhle Hohle Fels. Dort wurden die „Venus vom Hohle Fels“ und die „Geierknochenflöte“ gefunden; beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. In Blaustein ist das Steinzeitdorf Ehrenstein eine jungsteinzeitliche Siedlung im Tal der Blau und Teil des transnationalen, seriellen UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“.

Auch die Klöster des Alb-Donau-Kreises setzen unterschiedliche historische Akzente. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet; seine Gebäude stammen heute hauptsächlich aus der gotischen Bauzeit von 1466 bis 1510. Die ehemalige Prämonstratenserabtei Obermarchtal liegt ebenfalls im Alb-Donau-Kreis. Ihre Anlage erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795. Diese Ziele erweitern den Blick auf die Kultur der Region, ohne die örtlichen Wege und Sehenswürdigkeiten Breitingen zu ersetzen.

Für weitere Wanderideen im Alb-Donau-Kreis reichen die Angebote von Tageswanderungen bis zu Mehrtagestouren: Die 20 Rundwege der „Eiszeitpfade“ sind 6 bis 14 Kilometer lang und für Tageswanderungen geeignet. Die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ umfassen 1 bis 6 Kilometer; der Besinnungsweg ist für Mehrtagestouren gedacht. Wenn Sie eine Unterkunft in Breitingen suchen, können Sie Ihre Entscheidung an den örtlichen Wanderwegen, den Singstationen oder dem Interesse an der Schönrainmühle ausrichten und zugleich prüfen, ob Sie weitere regionale Themen in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Westerheim, Illerrieden, Obermarchtal, Laichingen, Nerenstetten, Berghülen, Asselfingen, Nellingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.