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Laichingen zwischen Tiefenhöhle und Wald

Unterkünfte in Unterkünfte in Laichingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Laichingen bietet zwei unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt: die Tiefenhöhle und den Stadtwald Westerlauh. Unter Tage erschließt sich ein Höhlensystem über einen konkreten Besucherweg; im Wald verbinden sich Gehege, Arboretum und weitere Freizeiteinrichtungen. So können Sie zwischen Höhlenkunde und Naherholung wählen oder beide Themen in Ihre Reiseplanung aufnehmen.

File:LSG 4.25.119 Laichingen - 1.jpg File:LSG 4.25.119 Laichingen - 1.jpg Foto: DieAnderswelt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Abstieg in die Laichinger Tiefenhöhle

Über eine Metallleiter steigt der Besucher 40 m in die erste „Große Halle“ hinab. Anschließend führt die Route zur „Kleinen Halle“ in 55 m Tiefe. Sie ist der tiefste für Besucher zugängliche Punkt der Höhle. Die benannten Hallen geben dem Abstieg eine klare Abfolge und machen die unterschiedlichen Tiefen im Verlauf des Besucherwegs greifbar.

Von den heute insgesamt bekannten Höhlengängen mit einer Länge von etwa 1.300 m sind rund 330 m als Besucherhöhle zugänglich. Die Angaben ordnen den Besuch ein: Der zugängliche Abschnitt macht einen Teil des bekannten Gangsystems aus. Wer sich für die Geologie interessiert, kann den Weg durch die Hallen zusammen mit der Höhlentiefe betrachten – zwei unterschiedliche Aspekte derselben Höhlenerfahrung.

Wald und Naherholung in Westerlauh

Westerlauh ist ein Laichinger Stadtwald und Naherholungsgebiet. Zum Gelände gehören Reh- und Wildschweingehege, ein Arboretum, ein Waldklassenzimmer, eine Grillstelle und ein Spielplatz. Damit stehen hier sowohl Natur- und Waldthemen als auch verschiedene Freizeiteinrichtungen im Mittelpunkt. Das Arboretum und das Waldklassenzimmer ergänzen die Gehege um einen naturkundlichen Aspekt; Grillstelle und Spielplatz erweitern das Angebot um weitere Möglichkeiten für den Aufenthalt im Grünen.

Einzelne Ausstattungsdetails können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor Ihrem Besuch, welche der genannten Einrichtungen aktuell nutzbar sind.

Höhlenkunde und Kultur im Alb-Donau-Kreis

Im näheren Umfeld Laichingens liegt das Höhlenkundliche Museum an der Tiefenhöhle bei Laichingen. Es erklärt die Verkarstung der Alb und die Entstehung ihrer Höhlen. Wer die Tiefenhöhle besucht, findet damit auch einen Zugang zu den geologischen Prozessen, die Höhlen in der Alb geprägt haben.

Im Alb-Donau-Kreis reicht das Spektrum der Höhlenthemen bis zum Hohle Fels bei Schelklingen. Die UNESCO-Welterbe-Höhle ist Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ und der „Geierknochenflöte“; beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. Eine weitere vorgeschichtliche Stätte ist das Steinzeitdorf Ehrenstein in Blaustein, eine jungsteinzeitliche Siedlung im Tal der Blau. Es gehört zum transnationalen und seriellen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Die beiden Orte stehen damit für unterschiedliche UNESCO-Bezüge und Fundorte der Vorgeschichte.

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Auch die Baugeschichte ist im Alb-Donau-Kreis vertreten. Die Klosteranlage Obermarchtal erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet; seine Gebäude stammen heute hauptsächlich aus der Gotik und wurden zwischen 1466 und 1510 errichtet.

Wander- und Radwege im Alb-Donau-Kreis

Der Alb-Donau-Kreis ist Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Für Wanderungen gibt es 20 Rundwege der „Eiszeitpfade“ mit Längen von 6 bis 14 km, die sich für Tageswanderungen eignen. Die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ sind 1 bis 6 km lang. Eine andere zeitliche Ausrichtung bietet der Besinnungsweg, der für Mehrtagestouren gedacht ist. Die Spannweite von kürzeren Wegen bis zu mehrtägigen Touren hilft Ihnen, verschiedene Wanderformate zu unterscheiden.

Auch bei den thematischen Radangeboten gibt es unterschiedliche Streckenlängen: Die Tour „Eiszeittäler“ ist 75 km lang, die „Berg Bier-Tour“ 115 km und der Radweg „Albtäler“ 186 km; letzterer ist mit vier Sternen ausgezeichnet. Zusammen mit den Wanderwegen ergeben sich im Alb-Donau-Kreis verschiedene Optionen für aktive Reiseinteressen, während die Tiefenhöhle und Westerlauh die örtlichen Schwerpunkte in Laichingen bilden.

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