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Owingen: Hohenbodman, Aachtobel und Billafingen

Unterkünfte in Unterkünfte in Owingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Owingen bietet konkrete Anknüpfungspunkte für eine Reise zwischen Natur und Kultur: einen mittelalterlichen Bergfried in Hohenbodman, eine Schlucht mit Bachlauf im Molassesandstein und Lehrpfade in Billafingen. Schon bei der Wahl des Aufenthaltsorts können Sie überlegen, ob Aussichtsturm, Naturwege oder historische Stationen Ihre Tage prägen sollen.

File:Weilerkirche Owingen (04).jpg File:Weilerkirche Owingen (04).jpg Foto: Hp.Baumeler via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Hohenbodman und Aachtobel: Bauwerk trifft Schlucht

Der Aussichtsturm Hohenbodman ist 37 Meter hoch. Seine Mauern sind etwa drei Meter dick; der innenliegende Aufstieg zählt 141 Stufen. Errichtet wurde der Turm im 11. Jahrhundert als Bergfried der Burg der Herren von Bodman. Höhe, Mauerstärke und Treppenaufgang machen die Bauweise ebenso greifbar wie die historische Funktion als Teil der Burg. Vom Ortsteil Hohenbodman aus ist der Turm gut zu Fuß erreichbar; ein Parkplatz und eine Toilette stehen zur Verfügung. Da sich Einrichtungen ändern können, prüfen Sie Parkplatz und Toilette vor Ihrem Besuch lokal.

Unterhalb des Owinger Ortsteils Hohenbodman liegt das Naturschutzgebiet Aachtobel. Durch weichen Molassesandstein schlängelt sich ein uriger, erfrischender Bach; die Schlucht ist wildromantisch und idyllisch. Der Jubiläumsweg ist im Aachtobel Teil eines etwa 110 Kilometer langen Fernwanderwegs von Kressbronn nach Überlingen. Damit kommt zur besonderen Landschaft ein längerer Wanderzusammenhang hinzu – eine andere Perspektive als die Beschäftigung mit einem einzelnen Bauwerk oder einer kurzen Naturbeobachtung.

Billafingen: Dorfgeschichte und Naturwissen

In Billafingen führen zwei Lehrpfade zu unterschiedlichen Themen. Der Dorflehrpfad führt zu mehr als 30 interessanten und historischen Orten. Dazu zählen das Billafinger Schloss, die herrschaftliche Bannmühle, das Akziserhaus und die Obere Schmiede. Der Naturlehrpfad widmet sich Pflanzen und Nisthilfen: Schilder erläutern Bäume, Sträucher und andere Pflanzen sowie verschiedene Nistkästen und deren Bewohner. Jedes Jahr am ersten Sonntag im Mai findet auf dem Naturlehrpfad eine öffentliche Führung mit Fachleuten statt. Prüfen Sie den Termin für das jeweilige Reisejahr.

Die beiden Wege setzen unterschiedliche Akzente: Der Dorflehrpfad führt zu historischen Orten, während der Naturlehrpfad Pflanzen und Nistkästen in den Mittelpunkt stellt. So können Sie bei der Planung abwägen, ob Sie sich eher mit der Ortsgeschichte oder mit Naturthemen beschäftigen möchten – oder beides in Ihre Tage einbeziehen.

Kulturelle Orte in Owingen

In Owingen dient die Lourdes-Grotte als Ort der Besinnung und Ruhe und wird von den Einwohnern gepflegt. Zum kulturellen Erbe der Gemeinde gehören außerdem die Nikolauskapelle, die „kleine Schwester der Birnau“ genannt wird, und die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Die Kirche ist eine spätgotische, einschiffige Saalbaukirche aus dem 15. Jahrhundert. Damit stehen neben Natur und Wanderwegen auch sakrale Bauformen und Orte der Besinnung als eigene Themen für einen Aufenthalt zur Auswahl.

Anreise und Wahl des Aufenthaltsorts

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Überlingen, sechs Kilometer von Owingen entfernt. Owingen ist außerdem im Halbstundentakt mit dem RegioBus 500 erreichbar. Prüfen Sie vor der Anreise die Verbindungen zum Bahnhof in Überlingen sowie den Fahrplan des RegioBus 500, da sich Takt und Verkehrsverbindungen ändern können.

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Für die Suche nach einem Hotel in Owingen können die Schwerpunkte Ihrer Reise Orientierung geben: Turm und Aachtobel stehen für Bau- und Naturerlebnisse, die Lehrpfade in Billafingen verbinden Ortsgeschichte und Naturkunde. Wenn Sie darüber hinaus regionale Ziele einbeziehen möchten, können Sie den größeren Rahmen des Bodenseekreises gesondert in Ihre Überlegungen aufnehmen.

Der größere Reisehorizont: Bodenseekreis

Im übergeordneten Reiseziel Bodenseekreis reicht die Landschaft entlang nahezu des gesamten baden-württembergischen Nordufers des Bodensees bis ins Oberschwäbische Hügelland und im Osten ins Westallgäuer Hügelland. Der Bodenseekreis verfügt über 57,7 Kilometer Bodenseeufer. Sein Landschaftsbild prägen der See und das angrenzende Hügelland mit Obstkulturen, Weinbau, Wiesen und Wäldern. Diese regionale Vielfalt bietet einen größeren Rahmen für die Reiseplanung als die lokalen Ziele in Owingen.

Zu den regionalen Kulturangeboten zählen die Pfahlbauten Unteruhldingen, Deutschlands ältestes archäologisches Freilichtmuseum. Die Besucherroute umfasst die Multimediashow ARCHAEORAMA mit einem virtuellen Tauchgang zu den Pfahlbauten im Bodensee. Zum Gelände gehört außerdem der ENTDECKER PARCOURS mit einem Pfahlbaukino, in dem Experimentalarchäologen in historische Techniken des Hausbaus einführen. Das Museum setzt damit einen archäologischen Schwerpunkt, der sich von den Lehrpfaden und Bauwerken in Owingen unterscheidet.

Einen anderen Akzent setzt die Bodensee-Therme Überlingen: Zu ihrem Angebot gehören Thermalbaden, Sauna-Aufgüsse, ein hauseigener Badestrand und Panoramablicke auf Bodensee und Alpen. Das Thermalwasser wird aus einer Tiefe von über 1.006 Metern gewonnen und fließt in alle Warmwasserbecken. Naturwege, Dorfgeschichte und Badeangebote eröffnen so verschiedene Themen, die Sie bei der Planung eines Aufenthalts im Bodenseekreis gegeneinander abwägen können.

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Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Oberteuringen, Heiligenberg, Frickingen, Überlingen, Meersburg, Deggenhausertal, Hagnau am Bodensee.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bodenseekreis.